Online-Supermärkte im Test MyTime.de: Viel Müll im Karton

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Das MyTime.de-Paket von der Größe eines Umzugskartons hat es in sich: eine Kühlbox, eine Tiefkühlbox, lose Produkte, die nicht gekühlt werden müssen, sowie sehr viel Verpackungsmüll. Bei unserem Test zählen wir elf Polsterelemente und fünf Plastiktüten. Immerhin kommen die einzelnen Lebensmittel per Post unversehrt und vollständig an – sogar die Eier. Der Müll ist der Preis, der dafür gezahlt wird, dass die Produkte korrekt temperiert per Post nach Hause geliefert werden.

Von den vier Äpfeln bis zum Zucker enthält der Warenkorb auf

Foto: Treiber

Mytime.de nach der Bestellung alle Zutaten, die für den Apfelkuchen nötig sind. Die Auswahl unter den mehr als 30 000 Waren im Shop fällt mit Hilfe der Suchfunktion leicht. Lediglich bei den Bio-Eiern musste zum Zeitpunkt unserer Stichprobe der Kompromiss eingegangen werden, statt sechs gleich zehn Eier zu ordern.

 

Auch bei den Lieferterminen ist MyTime.de recht flexibel. Nur in bestimmten Gebieten, auch in Stuttgart, gibt es eine kostenpflichtige Feierabendlieferung. Versandkosten sind auch bei MyTime.de zu bezahlen. Wer für unter 25 Euro einkauft, muss 4,99 Euro berappen. Kunden die mehr bestellen, zahlen 2,99 Euro. Erst ab einem Warenwert von 65 Euro ist der Versand gratis. Zu den Versandkosten kommen dann noch eine Pfandgebühr für die Kühl- und die Tiefkühlbox von insgesamt höchstens zehn Euro hinzu.

Fazit Nur der Müll, der sich nach dem Auspacken der Mytime.de-Kiste türmt, hinterlässt einen faden Beigeschmack. Aber alle bestellten Zutaten wurden so schnell geliefert, dass dem Kuchen nichts entgegenstand. Der Anbieter eignet sich für den schnellen und flexiblen Einkauf.