Oscar-Paret-Schule in Freiberg Gemeinden sollen sich mit 7,5 Millionen am Neubau beteiligen

Von Michael Bosch 

81 Millionen kostet der Neubau des Schulzentrums in Freiberg am Neckar. Daran will die Stadt auch umliegende Kommunen beteiligen. Die Zahlen dazu liegen seit einigen Tagen auf dem Tisch – und zwei Gemeinden haben auch schon zugestimmt.

Im Stadtzentrum von Freiberg entsteht derzeit der Neubau der Oscar-Paret-Schule. Foto: factum/Andreas Weise
Im Stadtzentrum von Freiberg entsteht derzeit der Neubau der Oscar-Paret-Schule. Foto: factum/Andreas Weise

Freiberg am Neckar - Für den Neubau der Oscar-Paret-Schule (OPS) in Freiberg am Neckar (Kreis Ludwigsburg) sollen sich die Gemeinden Ingersheim, Pleidelsheim, Mundelsheim, Steinheim und Benningen freiwillig mit insgesamt 7,5 Millionen Euro an den Kosten beteiligen. Der Gemeinderat in Steinheim hat in dieser Woche beschlossen, dass die Stadt die vereinbarten 337 000 Euro beisteuert. Pleidelsheim (3,02 Millionen) zog am Donnerstag nach. Wie in Steinheim fiel der Beschluss einstimmig. „Die Schüler gehen hin, also müssen wir uns beteiligen“, sagt Bürgermeister Ralf Trettner. Einige Gemeinderatsmitglieder hätten sich aber gewünscht, dass die Kommune schon beim Entscheidungsprozess, die Schule zu bauen, stärker eingebunden worden wäre.

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Wie viel eine Gemeinde zahlen soll, hängt davon ab, wie viele Schüler von dort die OPS besuchen. Insgesamt kostet der Neubau 81 Millionen Euro. In der kommenden Woche stimmt der Gemeinderat in Ingersheim über die Beteiligungssumme von 3,32 Millionen Euro ab. Im Mai folgen Benningen (333 000 Euro) und Mundelsheim (495 000). „Ich hoffe, dass die anderen dem Vorbild aus Steinheim und Pleidelsheim folgen“, sagt Freibergs Bürgermeister Dirk Schaible. Er nennt die Lösung, um die die Rathauschefs in den vergangenen Monaten gerungen hatten, einen „ausgewogenen Kompromiss“.

Weitere Behörden müssen zustimmen