Oskar-Beck-Kolumne Warum Fußballstars den Friseur einfliegen lassen

Was sein muss, muss sein:  Pierre-Emerick  Aubameyang  fliegt nach Paris zum Friseur.  Foto: dpa
Was sein muss, muss sein: Pierre-Emerick Aubameyang fliegt nach Paris zum Friseur.  Foto: dpa

Alle halten die Taktik für wichtig – dabei geht ohne Trockenhaube , Shampoo und Zacken im Haar nichts mehr.

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Stuttgart - Das englische Revolverblatt „The Sun“ ist bekannt für haarige Geschichten, und zuletzt ging es um Marouane Fellaini von Manchester United, den wildesten Wuschelkopf des Weltfußballs. Der Belgier hat in seinem Anwesen eines der sieben Schlafzimmer zu einem Friseur-Salon umgestaltet und beschäftigt dort einen eigenen Hair-Stylisten – denn seine Frisur steht und fällt mit steter Pflege, ein Afrolook muss sitzen, sonst bricht er kläglich in sich zusammen.

Zwei Dinge werden damit schlagartig klarer: warum Promis sieben Schlafzimmer brauchen – und dass die Haare für Fußballstars immer wichtiger werden. Beispielsweise hat Dortmunds Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang die jüngste Länderspielpause zu einem Tagesflug nach Paris genutzt, um dort seinen Friseur aufzusuchen. Der Haarbeauftragte des Gabuners hat sein Studio im Vorort Saint-Denis, und als Aubameyang anschließend frisch geschoren wieder nach Dortmund heimflog, hatte er in der rechten Kopfhälfte fünf neue, gelbe, glitzernde Sterne.

Die Haare leuchten bei Nacht

„Sie sollen sogar bei Dunkelheit leuchten“, erzählen sich seine BVB-Fans und können das Flutlichtspiel nächste Woche im Pokal gegen die Bayern kaum noch erwarten. Aber vorher zieht Aubameyang mit seiner Pickel- und Zackenfrisur jetzt erst einmal den Schalkern einen Scheitel, im Ruhrpottderby. „Entscheidend ist auf dem Platz“, hat der Trainerguru und Altphilosoph Otto Rehhagel lange behauptet, aber das ist haarsträubender Unsinn – entscheidend ist auf dem Kopf.




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