Volksfest auf dem Flugfeld Böblingen Kirmes-Spaß auf gesichertem Gelände

Die Super-Rutsche steht erstmals auf dem Flugfeld in Böblingen – als besondere Kirmes-Attraktion und weithin sichtbar. Foto: Eibner//Roger Bürke

Die Oster-Kirmes auf dem Böblinger Flugfeld ist gestartet: mit gebrannten Mandeln und jeder Menge vergnügter Gesichter. Was aber sind die besonderen Attraktionen?

Es ist wieder so weit: Auf dem Böblinger Flugfeld sieht man von weitem das Riesenrad emporragen. Die Bässe wummern, der Duft nach Popcorn und gebrannten Mandeln liegt in der Luft. Kurzum: Die Osterkirmes der Ludwigsburger Eventstifter GmbH ist seit dem Wochenende wieder da.

 

Väter, die sich am Korkenschießen versuchen, kreischende Teenager im Ketten-Karussell, zuckerwatteverschmierte Kleinkinder und breit grinsende Kids mit riesigen Stofftieren in den Armen – das sind Eindrücke, die sich auf der Böblinger Kirmes gleich auf den ersten Blick bieten. Und was die Angebote angeht, so haben sich die Eventstifter weitgehend an die Vorjahre gehalten – mit ein paar ausgewählten Neuheiten. So findet sich zum Beispiel erstmals auf dem Flugfeld-Volksfest eine Riesenrutsche, die schon von der Autobahn aus gut zu sehen ist. 30 Meter hoch und 50 Meter lang ist das Ungetüm, das rasante Abfahrten verspricht. „Wir haben auch erstmals einen Musikexpress dabei“, erklärt Veranstalter Paul Scholz. „Ansonsten halten wir uns, was die Speise- und Spielgeschäfte angeht, aber an die üblichen Verdächtigten.“ Da ist zum Beispiel der Stofftier-Angelautomat der Familie Tille. „Manche Leute kommen jeden Tag wieder“, staunt Melissa Tille, die am Kassenhäuschen sitzt. „Die sind besonders ehrgeizig.“ Der Stofftierautomat sei allerdings so konzipiert, dass mit ein bisschen Glück jeder gewinnen könne, der sich richtig anstrengt.

Die Riesenrutsche ist 30 Meter hoch und 50 Meter lang

Seit 45 Jahren auf Jahrmärkten auf Achse

Auch Ralph Benda war mit seinem Currywurst-und-Pommes-Stand schon in den vergangenen Jahren mit dabei. „Die Aktionen sind in Böblingen immer ein voller Erfolg“, sagt der Stuttgarter. Was ihm an der Böblinger Kirmes besonders gefällt? „Hier kommen immer viele Familien, weil sehr viel Wert auf Kinder gelegt wird.“ Außerdem sei die Kirmes in Böblingen für ihn immer der generelle Auftakt für die Jahrmarktsaison. Bendas nächste Station ist das Frühlingsfest in Stuttgart, das Mitte April startet. Ein Leben auf Achse, doch Ralph Benda würde es nicht anders haben wollen. „Ich mach das seit 45 Jahren“, sagt er. „Mir gefällt es, immer andere Leute und Städte kennenzulernen.“

Das Riesenrad steht wieder auf dem Flugfeld. Foto: Eibner-Pressefoto/Roger Bürke

Die Schausteller geben an, mit dem ersten Wochenende zufrieden zu sein. Kein Wunder: „Das Wetter passt, und die Böblinger nehmen die Kirmes voll und ganz an“, sagt Paul Scholz. Bereits in den Vorjahren hat sich das Flugfeld als prima Location erwiesen. „Das Flugfeld ist als grüne Lunge der Umgebung ja schon an sich sehr gut besucht“, meint Scholz. Außerdem könne das Gelände gut abgesichert werden. Das ist auch gut so, denn der Sicherheitsaspekt ist, wie sich zeigt, auch den Besuchern wichtig. „Ich finde es gut, dass alles hier eingezäunt und mit Pollern eingekastelt ist“, sagt Steffi Haag, die mit ihrer Familie vor Ort ist. „So fühlt man sich hier gleich wohler.“

Die Böblingerin genießt den Kirmes-Nachmittag. „Vor allem für kleinere Kinder ist es schön gemacht mit den verschiedenen Karussells“, sagt sie. Das findet auch Antonella Ivarone samt ihrer Familie: „So oft gibt es so was hier ja nicht, wir gehen normalerweise eher nach Stuttgart.“ Die Kirmes in Böblingen geht noch bis zum 6. April.

Gut abgesichertes Gelände

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