Osterfest mit Einschränkungen Polizei setzt auf Verantwortungsbewusstsein der Bürger

Die Pandemie schläft nicht: Die Polizei bittet um rücksichtsvolles Verhalten während der Osterfeiertage Foto: dpa/Christoph Schmidt
Die Pandemie schläft nicht: Die Polizei bittet um rücksichtsvolles Verhalten während der Osterfeiertage Foto: dpa/Christoph Schmidt

Das Osterfest steht vor der Tür: Die Polizei macht sich Sorgen wegen der stark ansteigenden Infektionszahlen und bittet die Bürgerinnen und Bürger deshalb um ein entsprechend rücksichtsvolles Verhalten.

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Kreis Böblingen - Das Osterfest steht vor der Tür und ein Blick auf die Wettervorhersage verspricht für die kommenden Tage viel Sonnenschein und angenehme Temperaturen. „Es wird aber auch ein Fest sein, das von der Corona-Pandemie und damit verbundenen Einschränkungen geprägt ist“, mahnt das Polizeipräsidium Ludwigsburg in einer Pressemitteilung.

Ostern ist eines der wichtigsten Familienfeste und die Feiertage werden gern dazu genutzt, Angehörige und Freunde zu besuchen. Auch solche, die aufgrund der Entfernung nicht häufig besucht werden können. „Aufgrund der aktuellen Situation wird das nur in sehr beschränktem Umfang möglich sein“, betont die Polizei. Dasselbe gelte für Gruppenaktivitäten im öffentlichen Raum, zu denen das schöne Wetter ja einladen würde.

Sorge um stark ansteigende Infektionszahlen

„Die stark ansteigenden Infektionszahlen bereiten uns Sorgen. Die Hoffnung auf Lockerung der Coronamaßnahmen und eine Rückkehr zum von allen ersehnten halbwegs normalen Leben wurde dadurch zunichtegemacht. Besonders schwer wiegt das natürlich angesichts der anstehenden Osterfeiertage, für die wir uns alle eine andere Entwicklung gewünscht hätten,“ sagt Polizeipräsident Burkhard Metzger.

Die Polizei kündigt deshalb an, die Einhaltung der Coronaverordnung auch an den Feiertagen genau zu überwachen. Insbesondere gilt dies für den öffentlichen Raum. Hier wollen die Beamten auch an den Feiertagen offenkundige Verstöße ahnden.

Nicht vergessen, dass Menschen in den Uniformen stecken

„Die Kolleginnen und Kollegen erfahren täglich von den immer stärkeren Belastungen der Menschen durch die Pandemie. Eine nachhaltige Unterbrechung der Infektionskette muss aber unser gemeinsames Ziel sein. Wir vertrauen daher weiterhin auf das verantwortungsbewusste, solidarische Verhalten, dass die überwiegende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger auch bisher schon gezeigt hat. Es wäre fatal, wenn unachtsames Verhalten die Situation weiter verschärfen würde“, so der Polizeipräsident.

Für Kontroll- und Überwachungssituationen wünscht er sich vor allem, „dass nicht vergessen wird, dass in den Polizeiuniformen Männer und Frauen stecken, die als Mensch genauso von den Coronamaßnahmen betroffen sind, wie alle anderen auch.“




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