Osterrezept zum Nachbacken Hefezopf backen – mit diesem Rezept wird er extrem fluffig

Fluffig, zart und am liebsten mit Marillenmarmelade – unsere Autorin hat die Liebe zum Hefezopf für sich entdeckt. Foto: Stadtkind/Kriebernig 13 Bilder
Fluffig, zart und am liebsten mit Marillenmarmelade – unsere Autorin hat die Liebe zum Hefezopf für sich entdeckt. Foto: Stadtkind/Kriebernig

Alles, was man braucht, sind etwas Geduld, Rosinen und Fingerspitzengefühl: Wir zeigen euch, wie man einen fluffigen Hefezopf zubereiten kann, der sich nicht vorm Bäcker verstecken muss.

Stuttgart - Frühlingszeit ist Hefezopfzeit! Ob mit Rosinen, ohne Mandeln oder mit ganz viel Hagelzucker: Der wattige und fluffige Teig dieses Back-Klassikers ruft Kindheitserinnerungen hervor und schmeckt eigentlich das ganze Jahr über. Wir haben verschiedene Teige getestet, uns an Trockenhefe versucht, zu viele Rosinen in den Teig gekippt und können nach einigen Back-Wochenenden noch immer nicht genug vom geflochtenen Hefekunstwerk bekommen. Auch Kulturunterschiede wurden ausgiebig diskutiert. Die Autorin dieser Zeilen besteht nämlich auf Rosinen – und streicht Butter unter die Marillenmarmelade. Ein Affront gegen süddeutsche Gewohnheiten, wie sich bei einer Frühstücksverkostung herausgestellt hat. Wie dem auch sei, mit unserem Rezept gelingt Völkerverständigung auch auf kulinarische Art, ob mit gesalzener Butter, Haselnusscreme oder einfach nur pur.

Die Zutaten:

500 g Mehl (am besten doppelgriffig bzw. Type 550)

250 ml warme Milch

75 g Zucker

75 g zimmerweiche Butter

1 Würfel Hefe

1 Ei

1 TL Salz

Ei zum Bestreichen

Hagelzucker und Mandelblättchen zum Bestreuen

Die einzelnen Schritte:

Zunächst müsst ihr die Milch erwärmen und die Hefe mit dem Zucker reinbröckeln und verrühren. Auch das Ei landet in der süßen Mischung und wird anständig verquirlt. Das gesiebte Mehl wird anschließend mit etwas Salz vermengt und mit der Milchmischung verknetet. Am besten verwendet ihr am Anfang einen Handrührer oder eine Küchenmaschine bei niedriger Geschwindigkeit.

Nach etwa fünf Minuten wird die würfelig geschnittene und zimmmerwarme Butter in den Teig verfrachtet. Je nach Gusto könnt ihr Rosinen hinzufügen. Anschließend könnt ihr das Ganze auch ein wenig mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Die Schüssel lasst ihr abgedeckt etwa eine Stunde an einem warmen Ort stehen, damit der Teig ordentlich aufgehen kann. Danach wird er auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal durchgeknetet. Ihr könnt ihn nun dritteln und die Teigkugeln noch einmal etwa 15 Minuten ruhen lassen. Die drei Stränge werden nun ausgerollt und locker geflochten. Ihr legt den Zopf auf ein Blech mit Backpapier und lasst ihn zugedeckt ein weiteres Mal für 45 Minuten aufgehen.

Nach dieser letzten Hefephase wird der Zopf mit einer Milch-Ei-Mischung bestrichen und mit Hagelzucker und Mandelblättchen bestreut. Im vorgeheizten Backofen wird der Zopf nun bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) etwa 25-30 Minuten gebacken. Sollte er schnell Farbe annehmen, könnt ihr ihn mit Alufolie abdecken. Viel Spaß beim Nachbacken!




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