Otto F. Scharr-Kunstpreises in Stuttgart-Vaihingen Erster Platz für ein mysteriöses Schloss

Die Fellbacher Künstlerin Barbara Wittmann hat für ihre Illustration eines Gedichtes von Ludwig Uhland den Otto F. Scharr-Kunstpreis gewonnen. Foto: z/Kultur am Kelterberg
Die Fellbacher Künstlerin Barbara Wittmann hat für ihre Illustration eines Gedichtes von Ludwig Uhland den Otto F. Scharr-Kunstpreis gewonnen. Foto: z/Kultur am Kelterberg

Bei der Eröffnung der Ausstellung „Stadt-Land-Fluss“ in den Räumen des Kunstvereins Kultur am Kelterberg wurde Barbara Wittmann mit dem Ott F. Scharr-Kunstpreis ausgezeichnet.

Filder-Zeitung: Sabine Schwieder (ssc)
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Vaihingen - Die Fellbacher Künstlerin Barbara Wittmann ist Gewinnerin des Otto F. Scharr-Kunstpreises 2018, der anlässlich der jurierten Themenausstellung „Stadt-Land-Fluss“ am Kelterberg verliehen wurde. Mit einem zweiten Preis wurde bei der Vernissage in den Räumen des Kunstvereins Kultur am Kelterberg Klaus Fischer ausgezeichnet. Beide Künstler sind Mitglieder des Kunstvereins Schorndorf. Den dritten Platz errang die Stuttgarterin Inge Koch.

Fachkundige Jury

Die im vergangenen Jahr erstmals tätige Stiftung hat zum zweiten Mal den Otto F. Scharr-Kunstpreis ausgelobt. Dabei werden die drei besten Arbeiten mit jeweils 1750 Euro bedacht, am Ende der Ausstellung gibt es einen Publikumspreis über 250 Euro. Neben der Möhringer Galeristin Karin Abt-Straubinger und dem Stuttgarter Künstler Klaus-Dieter Schmidt gehörte der Jury die Museumspädagogin und Kunsthistorikerin Nikki Huiss an.

Mystisches Landschaftsbild

In ihrer Begründung für die Preisvergabe schreibt Nikki Huiss im Katalog: „Mithilfe der Xeroxlithografie ist es Barbara Wittmann gelungen, ein mystisches Landschaftsbild entstehen zu lassen, das im Betrachter den Wunsch aufkommen lässt, diesen verwunschenen Ort einmal selbst besuchen zu können.“

Adlerperspektive und Flechtwerk aus alten Landkarten

Klaus Fischers „Kleine Landschaft“ fasziniert durch die Adlerperspektive auf dunkle Raster, die durch Wolken vor strahlend blauem Himmel und den Blick auf helle Alleen gebrochen sind. Inge Koch hat mit ihrem Hängeobjekt Straßen, Flüsse und Grenzlinien aus alten Landkarten ausgeschnitten und in Plexiglas gerahmt. „Wunderbare Flechtwerke aus zarten und zerbrechlichen Linien“, befand die Jury.




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