Pandemie auf den Fildern Corona-Infektion bei Fildorado-Gast festgestellt

Zum Hygienekonzept des Fildorados gehören diese Markierung auf dem Boden: Stehen in jedem Kreis Badelatschen, dürfen wegen des Abstandsgebots keine weiteren Personen in die Sauna. Foto: Armin Friedl
Zum Hygienekonzept des Fildorados gehören diese Markierung auf dem Boden: Stehen in jedem Kreis Badelatschen, dürfen wegen des Abstandsgebots keine weiteren Personen in die Sauna. Foto: Armin Friedl

Der Bad-Chef Felix Schneider und das Gesundheitsamt rufen andere Besucher, die zeitgleich in dem Sport- und Badezentrum in Filderstadt-Bonlanden waren, zu besondere Umsicht auf.

Filderzeitung: Alexandra Kratz (atz)
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Bonlanden - Lange Zeit hat es keinen einzigen nachgewiesenen Corona-Fall unter den vielen seit der Wiedereröffnung im Fildorado eingecheckten Gästen gegeben. Doch jetzt wurde der Fildorado-Geschäftsführer Felix Schneider über einen ersten Infektionsfall informiert. Es handele sich um eine Person, die sich am 4. und 5. Juli in dem Bonlandener Sport- und Badezentrum aufgehalten und die Bereiche Fitness-Club, Saunalandschaft und Massage besucht habe, erläutert der Bad-Chef in einer am Donnerstagnachmittag verschickten Pressemitteilung. Der Zeitraum, in dem die infizierte Person im Fildorado war, beschränke sich an beiden Tagen auf das erste pro Tag buchbare Zeitfenster, also jeweils ausschließlich auf den Vormittag. Schneider teilt mit, dass die Kontaktpersonennachverfolgung in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Esslingen bereits erfolge.

Wer gleichzeitig da war, ist Kontaktperson zweiten Grades

Felix Schneider erklärt, dass Fildorado-Gäste, die sich im selben Zeitraum wie die infizierte Person in der Anlage aufgehalten haben, als Kontaktpersonen zweiten Grades eingestuft werden würden. Ihnen wird laut dem Gesundheitsamt empfohlen, sich in den folgenden 14 Tagen ab einem möglichen Kontakt stärker als sonst zu beobachten und beim Auftreten von für Covid-19 typischen Symptomen unverzüglich ihren Hausarzt aufzusuchen, um einen entsprechenden Test vornehmen zu lassen. Angeraten sei auch, enge Kontakte zu anderen Personen im privaten und beruflichen Umfeld so weit wie möglich zu reduzieren und auf enge Kontakte zu Risikopersonen in dieser Zeit möglichst zu verzichten.




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