Panne beim ZDF Verurteilter Neonazi kommt zufällig in Straßenumfrage zu Wort

Der Verurteilte Neonazi trat in sozialen Medien unter dem Synonym „Volkslehrer“ auf. (Archivbild) Foto: imago images/xcitepress/xcitepress via www.imago-images.de
Der Verurteilte Neonazi trat in sozialen Medien unter dem Synonym „Volkslehrer“ auf. (Archivbild) Foto: imago images/xcitepress/xcitepress via www.imago-images.de

In einer ZDF-Straßenumfrage zur Bundestagswahl kommt ein verurteilter Neonazi zu Wort, der als „Volkslehrer“ rassistische und hasserfüllte Videobotschaften ins Netz setzte. Der Sender reagiert prompt.

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Berlin - Bei einer im ZDF ausgestrahlten Straßenumfrage zur Bundestagswahl mit zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern hat sich nach Senderangaben auch ein verurteilter Neonazi geäußert. „Dass es sich bei einem von ihnen um einen wegen Volksverhetzung verurteilten Neonazi handelt, konnte die Redaktion nicht erkennen. Seine Äußerung war unauffällig“, teilte der öffentlich-rechtliche Sender am Montagabend auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Auch auf Twitter hatte der Sender auf Hinweise reagiert:

Am Abend war die Sondersendung ZDF-Spezial ausgestrahlt worden. Zu Beginn wurde die Straßenumfrage eingeblendet, in der sich mehrere Bürger zum Wahlausgang äußerten. Der Neonazi betonte, dass er einigermaßen froh sei, dass es nicht Rot-Rot-Grün geworden sei.

Der Neonazi ist als rechter Influencer bekannt und war unter seinem Pseudonym „Volkslehrer“ häufiger im Fokus nationaler Medien. Er verbreitet seine Botschaften vor allem als Videos auf unterschiedlichen Kanälen, einige davon wurden von den Seitenbetreibern gesperrt.




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