Parken in Stuttgart-Degerloch Maßnahmen gegen die Unbelehrbaren

Von Tilman Baur 

Weil Leute ihr Auto immer wieder illegal auf einem Platz in der Ortsmitte von Stuttgart-Degerloch abstellen, soll dieser nun umgestaltet werden. Wie sind die Chancen, dass das wirklich etwas bringt?

Um diesen Platz an der Ecke Rubens-/Epplestraße geht es. Foto: Tilman Baur
Um diesen Platz an der Ecke Rubens-/Epplestraße geht es. Foto: Tilman Baur

Degerloch - Autofahrer kommen an der Stelle immer wieder in Versuchung: Wo Wurmlinger Straße, Epplestraße und Rubensstraße aufeinandertreffen, sind Parkplätze begehrt, aber in der Regel Mangelware. Vor allem für einen Abstecher in die direkt gegenüber gelegene Rewe-Filiale nutzen viele deshalb seit Jahren ein Plätzchen vor einem Wohnhaus zum Halten, auch wenn ein Schild an der Hauswand dies klar und deutlich untersagt.

Der Weg ins direkt gegenüberliegende öffentliche Parkhaus scheint vielen doch zu weit, und das Plätzchen bietet auch für große Autos genug Fläche. Vom kommenden Sommer an aber gibt es diese Option aller Voraussicht nach nicht mehr. Dann nämlich soll die Umgestaltung des Platzes vollzogen sein, die der Bezirksbeirat auf Anregung des Gewerbe- und Handelsvereins (GHV) sowie des Eisdieleninhabers Diego Amatista schon vor einigen Jahren erstmals angeregt hatte.

Es sind mehrere Dinge im Gespräch

Der GHV und Amatista hatten damals zunächst vorgeschlagen, auf eigene Kosten Sitzwürfel auf dem Platz anbringen zu lassen. Diese kommen zwar nicht, aber auch von der Lösung, die die Stadt plant, werden Gäste der Eisdiele profitieren. So will die Verwaltung einen neuen Baum in der Mitte des Plätzchens pflanzen, der von zwei Sitzgruppen umgeben sein soll. Entlang des Bordsteins sind fünf Radbügel geplant, die garantieren, dass Autofahrer nicht auf falsche Gedanken kommen. Außerdem will die Stadt einen Mülleimer aufstellen lassen. Dass die aus dem Bezirksbudget finanzierte Maßnahme nicht unverzüglich umgesetzt wird, liegt daran, dass im Frühjahr Leitungsarbeiten an dieser Stelle stattfinden. Direkt danach beginnt dann die Umgestaltung.

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