Paukenschlag im Volleyball Tapp bleibt bei Allianz MTV Stuttgart

Von StN 

Eigentlich hatten Stuttgarts Volleyballerinnen die Mittelblockerin Paige Tapp nicht mehr auf der Rechnung. Die US-Amerikanerin wollte nach Italien – und machte nun einen Rückzieher.

Paige Tapp bleibt Stuttgart treu. Foto: Baumann
Paige Tapp bleibt Stuttgart treu. Foto: Baumann

Stuttgart - Erstens kommt es anders – und zweitens als man denkt. So auch bei den Bundesliga-Volleyballerinnen von Allianz MTV Stuttgart. Die hatten Paige Tapp, 22, eigentlich gar nicht mehr auf der Rechnung, da die US-Amerikanerin nächste Saison in Italien spielen wollte. Doch dann gab es dort bei den Vertragsmodalitäten Probleme, so dass sich ihr Management bei Stuttgarts Sportdirektorin Kim Renkema gemeldet und gefragt hat, ob noch Interesse an einer Weiterverpflichtung bestünde.

„Wir standen zwar schon mit einer anderen Spielerin in Verhandlung, aber bei Paige haben wir zugesagt, weil sie eine Superspielerin ist und unsere Mannschaft schon kennt“, sagt Renkema, die sich zudem darüber freut, dass gleich acht Spielerinnen aus der Vorsaison gehalten werden konnten, so dass der Kader mit 13 Spielerinnen jetzt komplett ist, wobei ein Platz theoretisch noch für eine Nachverpflichtung oder Nachwuchsspielerin frei wäre.

Training beginnt Ende August

Nicht mehr dabei ist die Diagonalspielerin Nikoleta Perovic, die aber durch Krystal Rivers vom französischen Meister Beziers Angels mehr als gleichwertig ersetzt wurde. „Sie wurde im Finale in Frankreich als MVP ausgezeichnet und ist die absolute Wunschspielerin“, so Renkema, die ihre Hausaufgaben beim Kader damit erfolgreich gemacht hat. Als nächstes gilt es nun noch, die Fragen zur Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb abzuklären. Trainingsstart wird in diesem Jahr erst Ende August sein, nachdem der erste Spieltag der neuen Saison wegen der Weltmeisterschaft erst für den 31. Oktober terminiert ist. Drei Tage zuvor steigt in Hannover der Supercup, allerdings ohne Stuttgarter Beteiligung, weil der Schweriner SC Meister und der Dresdner SC Pokalsieger wurde.