Die Ameisenbergschule in Stuttgart führt die PCR-Tests per Lolli nicht mehr fort, sondern ist auf die nasalen Antigen-Schnelltests umgestiegen. Die Grundschule hatte als einzige Schule in Stuttgart mit allen Klassen seit dem Herbst 2021 an dem Pilot mit PCR-Pooltests teilgenommen.

Lokales: Inge Jacobs (ja)

Stuttgart - Die Ameisenbergschule im Stuttgarter Osten testet ihre 13 Grundschulklassen mit 250 Schülern seit Mittwoch nicht mehr per PCR-Pooltest mit Lolli, sondern ist nun komplett auf die nasalen Antigen-Schnelltests umgestiegen. Dabei hatte die Rektorin Katja Conzelmann noch in der vergangenen Woche erklärt: „Wir sind nach wie vor gern dabei.“ Doch dies hat sich innerhalb weniger Tage durch die stark steigenden Infektionszahlen gedreht.

„Wir verzichten, weil es aufgrund der langen Wartezeiten auf das PCR-Ergebnis nicht mehr möglich war, den Überblick zu behalten“, erklärt die Rektorin jetzt. Zudem habe dadurch auch die Bereitschaft der Eltern sehr gelitten. Hinzu komme, dass der Lolli-Pooltest mit der neuen Teststrategie des Landes doch auch „etwas unsinnig“ sei, so Conzelmann. Die Ameisenbergschule hatte als einzige Schule in der Stadt mit allen Klassen seit dem Herbst an dem Pilot mit PCR-Pooltests teilgenommen. Jetzt machen nur noch drei Sonderschulen mit einzelnen, kleinen Klassen mit: „Wir poolen noch“, so der Geschäftsführende Schulleiter Michael Hirn. Für die vier teilnehmenden Kitas hatte die Stadt dies schon Anfang Dezember gestoppt.

Die Stadt Freiburg stoppt ihr PCR-Lollitest-Angebot ebenfalls. Dort müssen Schulen und Kitas auf Antigen-Schnelltests umsteigen, weil Omikron das System überfordere und die Kapazitätsgrenze erreicht sei.

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