Die langjährige Stadträtin Rosemarie Späth hat die Kommunalpolitik maßgeblich mitgeprägt. Zu ihrem 75. Geburtstag am Sonntag würdigt die Stadt Böblingen die Jubilarin.

Offen, bescheiden und dabei verbindlich zugleich, mit der Fähigkeit, konstruktiv zu gestalten – so beschreibt die Stadt Böblingen die langjährige Stadträtin Rosemarie Späth, die jetzt am Sonntag, 1. Februar, ihren 75. Geburtstag feiert.

 

Auch im Kreistag übernimmt „Rose“ Späth Verantwortung

Für die Fraktion Freie Wähler Böblingen brachte sich die Kommunalpolitikerin, Bäckermeisterin und Sportlerin über fünf Amtsperioden zwischen 1989 und 2014 im Gemeinderat sowie in zahlreichen Ausschüssen und Beiräten ein. Die Entwicklung der Böblinger Baugesellschaft gestaltete die „kommunalpolitische Allrounderin“, so der Böblinger Oberbürgermeister Stefan Belz, im Aufsichtsrat zwei Jahrzehnte von 1994 bis 2014 mit. Von 2004 bis 2019 war sie außerdem im Kreistag aktiv zum Wohle der Entwicklung des Landkreises.

Sorgfalt, Verlässlichkeit und der Anspruch an Qualität bestimmten das tägliche berufliche Tun von Rosemarie Späth. Die Inhaberin der Traditions-Bäckerei am Käppele setzte sich mit Nachdruck für eine attraktive und lebendige Einkaufsstadt Böblingen ein. Als leidenschaftliche Leichtathletin und lizenzierte Übungsleiterin genießt sie bei der Sportvereinigung Böblingen ebenso wie beim VfL Sindelfingen hohes Ansehen und begleitete mit großer Freude mehrere Böblinger Partnerstadt Olympiaden.

Von 2009 bis 2013 im Stiftungsrat und von 2013 bis 2021 im Vorstand der Bürgerstiftung Böblingen trat Rosemarie Späth gerne und tatkräftig für das Gemeinwohl sowie für das funktionierende und soziale Miteinander der Stadtbevölkerung ein. Außerdem hat sie zusammen mit ihrem Mann seit 2006 mehrfach zugestiftet.

Rosemarie Späth ist ein Vorbild für Frauen in der Kommunalpolitik

Der Städtetag Baden-Württemberg verlieh Rosemarie „Rose“ Späth im Juli 2009 für ihr herausragendes Engagement in der Kommunalpolitik sein Verdienstabzeichen in Silber. Im Oktober 2013 ehrte sie zudem die Hochschule Ludwigsburg als „Vorbild für Frauen in der Kommunalpolitik“.