Der Bietigheimer Oberbürgermeister Jürgen Kessing gilt als Favorit auf das neu zu besetzende Präsidentenamt beim VfB Stuttgart. Daneben gibt es eine sportliche Verstärkung. Moritz Leitner kommt aus Dortmund.

Beim VfB Stuttgart herrscht die Ruhe nach dem Sturm. Hoch hergegangen ist es auf der Aufsichtsratssitzung am Dienstag, auf welcher der Vorsitzende Dieter Hundt von seinen Kollegen zum Rücktritt aufgefordert wurde (die StZ berichtete). Hundt blieb im Amt – zumindest bis auf Weiteres.

Jetzt geht es darum, einen Präsidentschaftskandidaten zu finden, der in der Mitgliederversammlung vom Aufsichtsrat zur Wahl vorgeschlagen werden kann. Dazu hat eine externe Personalberatung dem Gremium einige Vorschläge geliefert und eine Prioritätenliste erstellt. Nach StZ-Informationen steht Jürgen Kessing (56) an erster Stelle. Der Oberbürgermeister von Bietigheim-Bissingen hat in den Gesprächen mit der Personalberatung einen so guten Eindruck hinterlassen, dass der Aufsichtsrat den Kontakt zu dem SPD-Politiker nun zeitnah vertiefen will.

Derweil gibt es im sportlichen Bereich eine weitere Vollzugsmeldung. Das auf zwei Jahre angelegte Leihgeschäft mit dem Dortmunder Mittelfeldspieler Moritz Leitner (20) ist endgültig perfekt. Eine anschließende Kaufoption besitzt der VfB allerdings nicht. „Er bringt alle Fähigkeiten mit, um eine tragende Rolle in unserem Spiel einzunehmen“, sagt der Manager Fredi Bobic. Leitner ist bereits sein siebter Neuzugang nach Konstantin Rausch, Daniel Schwaab, Mohammed Abdellaoue, Thorsten Kirschbaum, Sercan Sararer und Marco Rojas.

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