Personalpolitik beim VfB Stuttgart Mohammed Abdellaoue vs. Timo Werner

Sport: Thomas Haid (T.H.)

Stand heute ist auch Mohammed Abdellaoue (28) noch beim VfB, der ihn erst im Sommer für 3,5 Millionen Euro aus Hannover gekauft hat. Und Stand morgen? Der Stürmer konnte sich nicht durchsetzen – was sowohl für ihn als auch für den Club unbefriedigend ist. Deshalb haben beide Seiten ein grundsätzliches Interesse daran, die Zusammenarbeit jetzt wieder zu beenden – zumal der erst 17-jährige Timo Werner gegen Hannover gezeigt hat, dass seine Zukunft im Angriff liegt. Da ist dann kein Platz mehr für Abdellaoue, weil Vedad Ibisevic (29) ohnehin gesetzt ist. Allerdings muss zuerst ein Abnehmer gefunden werden, der die vom VfB an Hannover gezahlte Summe zumindest annähernd bietet.

Nicht am Geld scheitern würde der Abgang von Cristian Molinaro (30). Den Verteidiger zieht es in seine italienische Heimat – was nicht so einfach wird, nachdem er jetzt ohne Berater ist. Die Kooperation mit Maurizio Gaudino wurde eingestellt. So sucht Molinaro auf eigene Faust einen Verein. Losen Kontakt gibt es zu Bologna.

William Kvist nutzt seine Chancen unter Schneider nicht

William Kvist (28) hat Ivan Benes als Berater. Der Mittelfeldspieler aus Dänemark könnte den VfB nun ebenfalls verlassen, nachdem er auch seine Chance unter dem neuen Trainer Thomas Schneider nicht genutzt hat. Im Gegensatz zu seinen ersten beiden Jahren in Stuttgart, als er Führungsspieler war, hat die Körpersprache von Kvist seit Monaten fast schon resignative Züge – was Benes registriert hat.

Dazu sollen Tunay Torun (23), Patrick Funk (23) und Benedikt Röcker (24) abgegeben werden. Röcker steht bei RB Leipzig auf der Wunschliste – aber inzwischen auch bei dem Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth, zu dem Röcker tendiert. Gespräche haben stattgefunden. Der nächste Schritt sieht so aus, dass Greuther Fürth auf Fredi Bobic zugeht. Passieren dürfte das dann, wenn alle anderen beim VfB Urlaub haben.




Unsere Empfehlung für Sie