Pilotprojekt Fahrschüler geben jetzt im Elektroauto Gas

Von Wolfgang Schulz-Braunschmidt 

Fahrschüler sollen künftig auch am Steuer von Elektrofahrzeugen das Fahren üben. Mit diesem Pilotprojekt wollen die Daimler AG und fünf Fahrschulen im Großraum Stuttgart die Akzeptanz der E-Mobilität steigern.

Eva Wiese, die Leiterin des Produktmanagements E-Mobility bei  Daimler, zeigt OB Fritz Kuhn einen der elektrisch angetriebenen Fahrschul-Flitzer. Foto: Lichtgut/Heinz Heiss
Eva Wiese, die Leiterin des Produktmanagements E-Mobility bei Daimler, zeigt OB Fritz Kuhn einen der elektrisch angetriebenen Fahrschul-Flitzer. Foto: Lichtgut/Heinz Heiss

Stuttgart - Fahrschüler sollen künftig auch Erfahrungen am Steuer von Elektrofahrzeugen sammeln. Aus diesem Grund hat die Daimler AG mit fünf Fahrschulen im Großraum Stuttgart ein Pilotprojekt ins Leben gerufen. Am Freitag wurden den Partnern des Autoherstellers in der Mercedesstraße zehn Elektromobile übergeben. Die Fahrschulen zahlen dafür eine monatliche Miete. „Das neue Ausbildungskonzept ist ein wichtiger Schlüssel für eine höhere Akzeptanz der Elektromobilität“, sagte Oberbürgermeister Fritz Kuhn bei der Übergabe.

Fünf Fahrschulen sind am Projekt beteiligt

Auch der Autohersteller erhofft sich von der Kooperation mit den Fahrschulen neue Impulse. „Wir freuen uns, die Wagen an unsere Projektpartner übergeben zu können“, sagte Alexander Hobbach, der Leiter der Mercedes-Niederlassung Stuttgart. Nun könne man Elektromobilität lernen.

Die fünf an dem Pilotprojekt beteiligten Fahrschulen bieten ihren Schülern einen einfachen und freiwilligen Einstieg in die Welt der modernen Mobilität. Im Fokus des für das Pilotprojekt entwickelten Schulungskonzepts steht das Kennenlernen und Erleben des Elektroantriebs. Man wolle E-Wagen in den Fahrschulalltag integrieren, um junge Menschen dafür zu begeistern.

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