Pinker Gartenzwerg im Blühenden Barock Riesen-Zwerg wirbt für Gartenschau

Volker Kugel (links) und Hanspeter Faas. Dazwischen: Karl. Foto: factum/Weise
Volker Kugel (links) und Hanspeter Faas. Dazwischen: Karl. Foto: factum/Weise

Er ist pink, 2 Meter 50 groß und innen hohl: der Gartenzwerg Karl wirbt jetzt vor dem Blühenden Barock für die Bundesgartenschau in Heilbronn. Wer einen 3-D-Drucker hat, kann sich seinen eigenen Karl rauslassen.

Ludwigsburg: Philipp Obergassner (pho)
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Ludwigsburg - Für Volker Kugel und Hanspeter Faas ist es nicht nur ein Pressetermin, sondern auch ein Wiedersehen unter ehemaligen Kollegen: Kugel war von 1989 bis 1997 Geschäftsführer der Landesgartenschau Baden-Württemberg, Faas zu dieser Zeit sein Amtskollege in Bayern. Und wieder hat sie eine Gartenschau zu diesem Termin im Blüba zusammengeführt: In Heilbronn findet 2019 die Bundesgartenschau (Buga) statt. Wie so oft sind an eine derartige Schau auch große städtebauliche Erwartungen geknüpft. Dafür müssen aber auch die Besucher kommen.

Da will das Blühende Barock in Ludwigsburg nachhelfen: am Mittwoch enthüllten der Blüba-Direktor und der Buga-Chef Faas vor dem Eingang das Maskottchen der Schau: der zweieinhalb Meter große, pinke Gartenzwerg Karl soll künftig bei Besuchern das Interesse an der Bundesgartenschau wecken. „Ludwigsburg und Heilbronn können von ihrem Bekanntheitsgrad gegenseitig profizieren“, sagte Faas.

Mehr als 40 Jahre nach der letzten Bundesgartenschau in Baden-Württemberg (1977 in Stuttgart) sei die Veranstaltung in Heilbronn ein „Anlass, unsere intensive Kooperation zu pflegen“, sagte Kugel. Das ist nicht ganz uneigennützig: So sei das Jahr 1989, als in Bietigheim-Bissingen die Landesgartenschau stattfand, das bislang beste Jahr fürs Blühende Barock gewesen. Man betrachte sich daher nicht als Konkurrenten, sondern als Partner. „Unser gemeinsamer Feind ist das Sofa“, sagte Kugel.

Den Zwerg kann man sich auch selbst ausdrucken

Die Schau in Heilbronn und damit auch ihr Maskottchen sollen Tradition und Moderne verbinden. So wurde der knapp 100 Kilogramm schwere Karl im 3-D-Drucker aus recycelten Plastikflaschen hergestellt. Innen ist die Figur hohl. Er entstand als Projekt von Alumni des Animationsinstituts an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Auf der Buga-Homepage gibt es die Druckdatei zum Runterladen, sodass sich jeder mit einem 3-D-Drucker seinen eigenen Gartenzwerg herauslassen kann.




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