Pkw-Maut Viele Länder verlangen Maut - und nicht zahlen kommt teuer

Korrespondenten: Thomas Wüpper (wüp)
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Europa Mehr als 20 europäische Staaten bitten Autofahrer für die Benutzung von Autobahnen, Brücken oder Tunnels zur Kasse. Es gibt dabei unterschiedliche Zahlsysteme.

Vignette Autofahrer zahlen einen Pauschalbetrag für die Straßennutzung - neben Österreich etwa auch in Bulgarien, Rumänien, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien sowie in Tschechien und Ungarn. Viele Länder bieten neben Jahresgebühren auch Wochen- oder Monatsvignetten an. Die Schweiz erhebt generell pauschal 31,50 Euro. Die Jahresgebühren in anderen Staaten reichen von 28 Euro in Rumänien bis zu 148 Euro in Ungarn.

Strecke Viele europäische Länder kassieren Maut beim Einfahren auf oder beim Verlassen von Autobahnen oder Schnellstraßen. Die Gebühr berechnet sich nach den gefahrenen Kilometern. Solche Systeme gibt es in Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Mazedonien, Polen, Portugal, Serbien und Spanien.

Sondermaut In einigen Ländern werden Brücken-, Tunnel- oder eine Citymaut fällig. In Norwegen gibt es 140 Mautstationen. Auf dem Weg zwischen Kopenhagen (Dänemark) und Malmö (Schweden) kostet etwa die Öresund-Brücke Maut. Auch einige Alpentunnel sind gebührenpflichtig.

Strafen Mautverstöße können teuer werden. In der Slowakei kann etwa bis zum zehnfachen Preis einer Jahresvignette - 500 Euro - verlangt werden. Slowenien kassiert 800 Euro, wenn Autofahrer nicht sofort 150 Euro Bußgeld zahlen. Auch Österreich versteht bei Mautprellern keinen Spaß: die Ersatzmaut kostet 120 Euro; die Schweiz verlangt den Preis einer Jahresvignette und 70 Euro zusätzlich.




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