„Pokémon Go“ in Stuttgart Die besten Orte für die Monsterjagd

Von hsp/aks 

Getreu nach dem Pokémon-Motto: „Schnapp sie dir alle“ sind die meisten Pokémon-Go-Spieler immer auf der Suche nach neuen, stärkeren oder seltenen kleinen Monstern. Für alle Pokémon-Trainer hier eine Übersicht der besten Orte in Stuttgart und der Region.

Ein beliebter Ort für die Pokémon-Jagd ist bei jungen Spielern der Stuttgarter Schlossgarten. Foto: Spanhel 13 Bilder
Ein beliebter Ort für die Pokémon-Jagd ist bei jungen Spielern der Stuttgarter Schlossgarten. Foto: Spanhel

Stuttgart - Stuttgart ist für Pokémon-Go-Spieler ein heißes Pflaster, die kleinen Tierchen lauern beinahe an jeder Ecke. Trotz der Ergiebigkeit gibt es durchaus auch Unterschiede. Je nach dem, in welchem Fanggebiet man unterwegs ist, kann die Pokémon-Ausbeute unterschiedlich ausfallen. Hier finden Sie eine Auflistung der besten Orte für die Monsterjagd in Stuttgart und der Region.

1. Seeschloss Monrepos in Ludwigsburg

Vielleicht würden sich viele junge Menschen nicht unbedingt für prunkvolle Rokoko-Gebäude interessieren. Zum Beispiel für das Seeschloss Monrepos, ein Bauwerk aus dem Spätbarock, gebaut zwischen 1758 und 1764. Doch „Pokémon Go“ lockt auch junge Leute in den Seegarten und vor das Schloss.“Monrepos“ ist übrigens französisch und bedeutet: Meine Ruhe. Ob einem die Monsterjagd am See allerdings so viel Zeit zum Ausruhen gewährt, ist wohl fraglich.

2. Villa Berg

Eine Landhausvilla mitten in Stuttgart. Früher einmal wohnten hier die württembergischen Kronprinzen – jetzt tummeln sich hier junge Leute auf der Suche nach virtuellen Monstern. Scheinbar gibt es in dem etwas heruntergekommenen, momentan noch leer stehenden Gebäude viel zu holen, so zumindest berichten Stuttgarter Pokémon-Jäger in den sozialen Netzwerken. Vor allem im Sommer ist hier aber auch ohne Pokémons viel los: Im Park um die Villa, direkt neben dem Hauptgebäude des Südwestrundfunks, gibt es schattige, alte Bäume und große Wiesen, von denen aus man einen Blick über den Stuttgarter Osten hat.

3. Rosensteinpark und Naturkundemuseum

Der Rosensteinpark, als Landschaftspark im englischen Stil angelegt, bildet zusammen mit dem Schlossgarten das „Grüne U“ Stuttgarts. Eine große, grüne, idyllische Anlage direkt neben der Wilhelma – doch abgesehen davon hat der Park offenbar auch für „Pokémon Go“-Spieler eine Reihe von Schätzen zu bieten. Acht Pokéstops gibt es hier, an denen auch regelmäßig Lockmodule gezündet werden. Und die Chance auf seltene Monster, beispielsweise das drachenähnliche Dragoran. Und wer statt der virtuellen Tiere Dinosaurier lieber in echt sehen möchte, kann sich die Knochen der Urzeittiere im Naturkundemuseum nebenan ansehen.

4. Stuttgarter Wilhelma

Neben der echten Tier- und Pflanzenwelt hat sich der Stuttgarter Zoo in eine Monsterwelt verwandelt, zumindest virtuell. In und um die Wilhelma in Bad Cannstatt gibt es nämlich zahlreiche Pokéstops. Sogar eine Arena ist innerhalb des Wilhelma-Geländes zu finden – also ein Ort, an dem mehrere Pokémon-Spieler ihre Monster gegeneinander antreten lassen.

5. Oberer See in Böblingen

Ein Bootshaus, ein Biergarten und Wiesen mit Blick auf die Stadtkirche. An solch einem Ort macht wohl auch die Jagd nach Pokémon besonders viel Spaß – also hat sich die Gegend rund um den See in Böblingen mittlerweile zu einem von Monsterjägern gut besuchten Ort entwickelt. Orte, bei denen die Verkehrsanbindung gut sei, seien natürlich auch bei „Pokémon Go“-Spielern besonders beliebt, sagt Alex, Spieler aus Stuttgart. Die Leute würden so eben die virtuelle Monsterjagd mit einer realen Stadttour verknüpfen.

6. Japan-Garten in Stuttgart

Nur wenige Stuttgarter kennen vermutlich den japanischen Garten, eine Anlage am Trollingersteg, unterhalb der Villa Berg im Stuttgarter Osten. „Pokémon Go“-Spieler scheinen den Ort für sich entdeckt zu haben. „Freiwillig würde vermutlich kein Jugendlicher dort hingehen“, sagt Alex von der Stuttgarter „Pokémon Go“-Facebookgruppe, „aber dort gibt es einen Pokéstop – also viel zu holen.“ Der Japan-Garten sei etwas schwer zu finden, sagt Alex, der den Platz selbst erst durch das Spiel entdeckt hat: „Aber solche Orte lernt man dadurch kennen.“

7. Eisenbahn-Bundesamt in Stuttgart

An der Außenstelle des Eisenbahn-Bundesamtes in der Olgastraße finden sich vier Pokéstops auf einem Fleck – man muss also nur wenige Meter laufen, um Sammelobjekte zu finden. An heißen Sommertagen gibt es auf dem hübschen Platz direkt neben dem Gebäude in der Olgastraße übrigens angenehme Schattenplätze, so dass man es hier durchaus auch etwas länger aushalten kann.

8. Der Feuersee

Vor wenigen Tagen erst wurde die Uferpromenade an dem kleinen See im Stuttgarter Westen neu gestaltet. Jetzt gibt es hier eine große Sitztreppe, neue Bänke und viel Grün. Eine kleine Idylle mitten in der Innenstadt also – und nicht nur das. Pokémon-Jäger finden hier auch einen guten Ort, um ihre Monstersammlung zu erweitern. Insgesamt drei Pokéstops finden sich rund um den Feuersee – und damit die Möglichkeit, die Jagd nach den kleinen Tierchen mit Relaxen am angrenzenden See zu verbinden.

9. Der Killesbergpark

Rund 50 Hektar groß ist der Stuttgarter Killesbergpark. Und bietet also viel Raum, um auf Pokémon-Jagd zu gehen. Gruppen von Spielern verabreden sich hier immer wieder zur gemeinsamen Monstersuche. Dass sich die virtuellen Tierchen auch auf dem Killesbergturm oder im Stangenwald verstecken, ist gut möglich, denn auch hier stößt man auf suchende Handyspieler.

Sonderthemen