Die Polizei hat erste Erkenntnisse zu dem Fund einer Leiche bei Ludwigsburg veröffentlicht. Auch zur Todesursache gibt es weitere Details.

Bei der am Monrepos zwischen Ludwigsburg und Freiberg am Neckar gefundenen skelettierten Leiche handelt es sich um den 51 Jahre alten Mann aus Bietigheim-Bissingen, der seit Anfang Mai vermisst worden war. Das teilte die Polizei am Dienstagnachmittag mit.

Damit bestätigte sich der Verdacht, der bereits seit dem Wochenende die Runde machte. Passanten, die in der Nähe der Autobahn 81 Hagebutten gesammelt hatten, waren auf den bereits stark skelettierten Leichnam gestoßen. Ein Mitarbeiter des angrenzenden Golfclubs alarmierte schließlich die Polizei. Sie gab am Dienstag weitere Details bekannt: Nach ersten Ergebnis der Ermittlungen sei auch nicht von einem Tötungsdelikt auszugehen, heißt es in der Mitteilung. Der 51-Jährige hat sich wohl selbst umgebracht. Um komplett sicher zu gehen, dass ein Gewaltverbrechen beziehungsweise ein Fremdverschulden auszuschließen ist, wird der Leichnam auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart dennoch obduziert.