Polizei in Schorndorf rudert zurück Senior starb doch eines natürlichen Todes

Die Ermittler haben sich im Zusammenhang mit einem Todesfall in Schorndorf  geirrt. Foto: Phillip Weingand/StZN
Die Ermittler haben sich im Zusammenhang mit einem Todesfall in Schorndorf geirrt. Foto: Phillip Weingand/StZN

Die Polizei war nach dem Tod eines betagten Schorndorfers von einem Gewaltverbrechen ausgegangen, hatte eine Ermittlungsgruppe gegründet. Nun räumte sie ein: Der 79-Jährige sei doch eines natürlichen Todes gestorben.

Rems-Murr: Phillip Weingand (wei)

Schorndorf - Ein Todesfall in Schorndorf ist offenbar geklärt – und die Polizei in Aalen muss zurückrudern. Laut einer Mitteilung, die sie zusammen mit der Staatsanwaltschaft Stuttgart herausgegeben hat, starb der 79-Jährige doch eines natürlichen Todes.

„Verdachtsmomente konnten ausgeräumt werden“.

Der Senior war am 9. Januar von Angehörigen leblos in seiner Wohnung im Norden der Stadt im Rems-Murr-Kreis aufgefunden worden. Offenbar gab es einen Anfangsverdacht, dass sich ein Verbrechen ereignet haben könnte – eine erste gerichtsmedizinische Untersuchung hatte ergeben, es müsse „derzeit von einer Gewalteinwirkung, welche zum Tod des 79-Jährigen führte, ausgegangen werden“. Offenbar war der Verdacht konkret, immerhin richtete die Polizei eine eigene Ermittlungsgruppe zu dem vermeintlichen Fall ein.

Nun wurde der Verdacht auf ein Verbrechen offensichtlich widerlegt: „Durch die weiteren umfangreichen Ermittlungen unter enger Beteiligung der Gerichtsmedizin konnten die vorliegenden Verdachtsmomente mittlerweile ausgeräumt werden“, teilt die Polizei mit. Demnach verstarb der Mann doch nicht durch Fremdeinwirkung, sondern eines natürlichen Todes. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungsgruppe „Holzberg“ aufgelöst.




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