Polizei Stuttgart warnt Falsche Polizisten treiben erneut ihr Unwesen

In Stuttgart kommt es wieder vermehrt zu Anrufen von falschen Polizisten. (Symbolbild) Foto: dpa/Julian Stratenschulte
In Stuttgart kommt es wieder vermehrt zu Anrufen von falschen Polizisten. (Symbolbild) Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Die neue Woche hat wieder mit einer Telefonbetrugswelle in Stuttgart begonnen. Viele vor allem ältere Stuttgarterinnen und Stuttgarter wurden wieder von falschen Polizisten angerufen. Die Polizei warnt.

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Stuttgart - Die Polizei warnt dringend vor Telefonbetrügern, die mit der perfiden Masche „Falsche Polizeibeamte“ im Laufe des Montags im Stuttgarter Stadtgebiet eine neue Betrugswelle ausgelöst haben. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter aktuell auch zur Stunde versuchen, durch zahlreiche Anrufe bei älteren Menschen neue Opfer zu finden.

Wie die Beamten mitteilen, griffen die Betrüger im Laufe des Montags bereits rund 20 Mal zum Telefon, um überwiegend ältere Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger um ihr Hab und Gut zu bringen. Die Täter gaben sich als Polizisten aus und gaukelten ihren potenziellen Opfern vor, dass aufgrund einer herumtreibenden Einbrecherbande Geld und Wertsachen nicht mehr sicher seien. Schließlich kündigen sie an, einen Kollegen vorbei zu schicken, der Geld und Wertsachen zur sicheren Verwahrung abholt. Nicht selten werden die Opfer auch dazu gedrängt, ihre Wertsachen vor der Haustür oder an einen bestimmten Ort zu deponieren.

Die Polizei warnt ausdrücklich vor dieser bekannten Betrugsmasche: „Die echte Polizei will Ihr Geld nicht und wird Sie niemals auffordern, Ihre Wertsachen in einem Mülleimer, auf einer Parkbank oder an einem sonstigen Ort zu hinterlegen. Ziehen Sie bei Bedenken Verwandte, Vertrauenspersonen oder die echte Polizei in Ihre Entscheidungen mit ein. Legen Sie hierfür den Telefonhörer auf und wählen Sie mit der 110 den Polizeinotruf. Drücken Sie NICHT die Rückruftaste, ansonsten landen Sie wieder bei den Betrügern. Lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein, haben Sie Mut zur Unfreundlichkeit und bewahren Sie stets ein gesundes Misstrauen“.




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