Polizei zu Vermisstenfall im Südschwarzwald Kaum mehr Hoffnung für vermisste 26-Jährige

Von red/dpa/lsw 

Nachdem eine Frau vermutlich im Südschwarzwald beim Wandern verunglückt ist, gibt es laut Polizei keine Hoffnung mehr, die 26-Jährige lebend zu finden. Die Suche wurde eingestellt.

Laut Polizei durchkämmten 22 Einsatzkräfte den Schwarzwald mit Drohnenunterstützung – ohne Erfolg. (Symbolbild) Foto: picture alliance / Patrick Seege/Patrick Seeger
Laut Polizei durchkämmten 22 Einsatzkräfte den Schwarzwald mit Drohnenunterstützung – ohne Erfolg. (Symbolbild) Foto: picture alliance / Patrick Seege/Patrick Seeger

Todtmoos - Für die beim Wandern im Südschwarzwald vermutlich verunglückte 26-Jährige gibt es laut Polizei kaum mehr Hoffnung. Sollte die junge Frau verunglückt sein, sei es praktisch ausgeschlossen, sie noch lebend zu finden, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Die Suche war zuvor bereits eingestellt worden. Nach neuen Hinweisen jedoch hatte sich die Bergwacht Schwarzwald am vergangenen Samstag erneut auf die Suche nach der vermissten Frau aus Nordrhein-Westfalen gemacht.

Unterstützt von Drohnen hätten 22 Einsatzkräfte dabei im Bereich Todtmoos-Wehratal zwei versteckte Pfade abgesucht, berichtete eine Sprecherin der Bergwacht. Einzelne Abschnitte seien dabei zusätzlich von Kletterern abgesucht worden - vergeblich. Laut Polizei soll erst dann wieder gesucht werden, wenn es neue Hinweise gibt.

Die als gut trainiert und erfahren geltende Wanderin war alleine auf der rund 120 Kilometer langen Route von Stühlingen nach Wehr (Kreis Waldshut) unterwegs gewesen. Vor mehr als zehn Tagen hatte es das letzte Lebenszeichen von ihr gegeben. Nachdem sie nicht wie verabredet bei einer Freundin auftauchte, wurde sie als vermisst gemeldet.

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