Stuttgart - Was ist nur in Stuttgart los? Erst besetzen am Samstag Mitglieder der Identitären Bewegung, die der Verfassungsschutz als rechtsextrem einstuft, für kurze Zeit das DGB-Haus, dann hat die Polizei am Sonntagabend alle Mühe, zwei größere Menschenansammlungen in der Innenstadt aufzulösen.
Es gibt klare Grenzen
Gewalt darf niemals ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein. Wer dafür auch nur Sympathien hegt, der macht sich mitschuldig, wenn jemand zu Schaden kommt. Aufgeheizt durch die Hysterie in den nicht mehr sozialen Medien werden Randale und Provokationen immer häufiger gesellschaftsfähig. Es darf, nein, es muss sogar den Streit um die richtige Vorgehensweise beispielsweise bei der Corona-Pandemie geben. Aber es gibt klare Grenzen. Und wer die überschreitet, der muss gestoppt werden.
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