Ein 18-jähriger Tankstellenräuber soll einen 34 Jahre alten Polizisten in Völklingen erschossen haben. Auch die Stuttgarter Polizei trauert.
Für den im saarländischen Völklingen getöteten Polizisten Simon B. findet am Mittwochmorgen um 9 Uhr eine Schweigeminute statt. Auch die Stuttgarter Polizei wird daran teilnehmen, wie sie auf ihrem X-Account (ehemals Twitter) bekanntgab.
So schreiben die Beamten: „Unser Kollege aus dem Saarland kam bei einem Einsatz ums Leben. Zum Gedenken wird am 27.08.25 um 9 Uhr eine Schweigeminute stattfinden. Wir schließen uns an und werden – überall wo es der Dienst zulässt – auch innehalten“.
Der 34-Jährige war bei einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Tankstelle von dem mutmaßlichen Räuber erschossen worden. Nach Polizeiangaben soll der 18-jährige Täter am frühen Donnerstagabend, 21. August, eine Tankstelle in Völklingen überfallen haben.
Zwei Beamten verfolgten den Mann zu Fuß, woraufhin es zu einem Handgemenge kam. Nach derzeitigem Ermittlungsstand entriss der Täter dabei einem Beamten die Dienstwaffe und schoss damit mehrfach auf den 34-Jährigen. Dieser erlag kurz darauf seinen Verletzungen. Der zweite Beamte blieb nach Angaben des Polizeisprechers „körperlich unverletzt“. Der Täter wurde bei dem Schusswechsel nach Polizeiangaben ebenfalls getroffen. Er flüchtete zunächst, konnte aber schließlich festgenommen werden.
Beschuldigter bei Verfolgungsjagd von Schüssen getroffen
Nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion seien bei dem 34-jährigen Polizisten Schussverletzungen unter anderem an Kopf und Rumpf festgestellt worden. Der 18-jährige Beschuldigte soll noch auf den Beamten geschossen haben, als dieser bereits am Boden lag.
Der Beschuldigte wiederum wurde laut Staatsanwaltschaft von zwei Schüssen von Polizisten bei einer Verfolgungsjagd getroffen. Er sei in kritischem Zustand und in intensivmedizinischer Behandlung in einem Krankenhaus.