Porsche-Prozess um Wendelin Wiedeking Staatsanwaltschaft zieht Revision zurück

Wendelin Wiedeking auf dem Weg zum Landgericht Stuttgart im Oktober 2015. Foto: dpa
Wendelin Wiedeking auf dem Weg zum Landgericht Stuttgart im Oktober 2015. Foto: dpa

Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft hat sich entschieden, die Revision gegen Wendelin Wiedeking zurückzuziehen. Damit ist der Freispruch des Ex-Porsche-Chefs rechtskräftig.

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Stuttgart - Der Freispruch für den früheren Porsche-Chef Wendelin Wiedeking ist rechtskräftig. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft zieht ihren Antrag auf Revision zurück. Justizkreise bestätigten der dpa damit Informationen der „Stuttgarter Nachrichten“. Grund für die Entscheidung sind offenbar die geringen rechtlichen Mittel, mit denen ein Urteil im Rahmen einer Revision angegriffen werden kann, wie die Zeitung berichtet.

Die Anklagebehörde hatte das Rechtsmittel im März gegen den Freispruch von Wiedeking und dem früheren Finanzvorstand Holger Härter eingelegt. Den beiden Managern war Marktmanipulation bei der VW-Übernahmeschlacht 2008 vorgeworfen worden. Dem Urteil des Landgerichts zufolge ließen sich die Angeklagten aber nichts zu Schulden kommen.

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