Porsche Sportwagenbauer hält Rekordkurs

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In den ersten neun Monaten 2012 verbuchte der Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche in allen wichtigen Bereichen zweistellige Wachstumsraten und nimmt für das Gesamtjahr einen Rekordabschluss ins Visier.

Mit einer  Umsatzrendite von 18,5 Prozent nimmt Porsche laut Vorstandschef Matthias Müller   „eine herausragende Stellung innerhalb der Automobilindustrie ein“. Foto: dapd
Mit einer Umsatzrendite von 18,5 Prozent nimmt Porsche laut Vorstandschef Matthias Müller „eine herausragende Stellung innerhalb der Automobilindustrie ein“. Foto: dapd

Stuttgart - Beim Sportwagenhersteller Porsche macht sich noch kein konjunktureller Gegenwind bemerkbar. In den ersten neun Monaten des Jahres verbuchten die Stuttgarter in allen wichtigen Bereichen zweistellige Wachstumsraten und nehmen für das Gesamtjahr nun einen Rekordabschluss ins Visier.

Von Januar bis September ist der operative Gewinn von Porsche um 22,9 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro gestiegen. Das entspricht einer Umsatzrendite von 18,5 Prozent. Damit nimmt das Unternehmen nach den Worten von Vorstandschef Matthias Müller „eine herausragende Stellung innerhalb der Automobilindustrie ein“. Umsatz und Absatz legten in ähnlicher Größenordnung zu. So verkaufte Porsche innerhalb von neun Monaten mehr als 103 000 Fahrzeuge (plus 20,2 Prozent) und erlöste daraus knapp 10,2 Milliarden Euro (plus 28,1 Prozent). „Wir haben in 2012 nach neun Monaten fast das Ergebnis des gesamten Vorjahres erreicht“, sagte Finanzchef Lutz Meschke, „und erwarten für das Gesamtjahr das bisherige Rekordjahr 2011 bei Absatz, Umsatz und operativem Ergebnis deutlich zu übertreffen.“

Wichtigster Einzelmarkt waren im bisherigen Jahresverlauf wieder die Vereinigten Staaten mit einem Absatzanteil von fast einem Viertel. Dort wurden knapp 25 000 Autos (plus 22,1 Prozent) abgesetzt. Nur ganze 123 Autos weniger gingen nach China, wo Porsche um 35,4 Prozent zulegen konnte. Spitzenreiter unter den größeren Märkten beim Wachstum war Russland (plus 69,7 Prozent). Die Belegschaft nahm innerhalb von neun Monaten um 11,5 Prozent auf gut 17 000 Beschäftigte zu.