Porsche Trendwende in China bringt Absatz wieder ins Plus

Von red/dpa/lsw 

Der Sportwagenbauer Porsche hat nach einem schwachen Start ins Jahr 2019 wieder aufgeholt. Wie Porsche in Stuttgart mitteilte, zeigt die Halbjahresbilanz nun ein Plus im Vergleich zur ersten Hälfte des Jahres 2018.

Bei Porsche zogen vor allem die Geschäfte im größten Einzelmarkt China  im zweiten Quartal wieder deutlich an Foto: Christoph Schmidt/dpa
Bei Porsche zogen vor allem die Geschäfte im größten Einzelmarkt China im zweiten Quartal wieder deutlich an Foto: Christoph Schmidt/dpa

Stuttgart - Nach einem schwachen Start ins Jahr 2019 hat der Sportwagenbauer Porsche zum Sommer hin aufgeholt und wieder mehr Autos verkauft. Die Halbjahresbilanz zeigt nun ein Plus von zwei Prozent im Vergleich zur ersten Hälfte des Jahres 2018, wie Porsche am Dienstag in Stuttgart mitteilte. Zum Ende des ersten Quartals hatte der Sportwagenbauer wegen diverser Probleme unter anderem mit dem neuen Abgasteststandard WLTP noch deutliche zwölf Prozent hinter dem Vorjahr zurückgelegen.

Weltweit lieferte Porsche von Januar bis einschließlich Juni 133 484 Fahrzeuge aus. Mehr als jedes dritte davon war ein Macan. Der kleine Geländewagen bleibt damit das beliebteste Porsche-Modell.

Geschäfte ziehen im zweiten Quartal an

Vor allem die Geschäfte im größten Einzelmarkt China zogen den Angaben zufolge im zweiten Quartal wieder deutlich an. Aus einem Minus von 10 Prozent bis Ende März wurde bis Ende Juni ein Plus von 28 Prozent. Den Rückgang zu Jahresbeginn hatte Porsche neben dem allgemein schwächelnden Markt in China stets damit begründet, dass viele Kunden einen Kauf verschoben hätten, um eine Senkung der Mehrwertsteuer abzuwarten.

In Deutschland und Europa insgesamt hingegen konnte Porsche den Negativtrend nicht umkehren. Hier stehen zwar geringere, aber weiter zweistellige Rückgänge bei den Absatzzahlen zu Buche. „In Europa haben wir erwartungsgemäß auch im zweiten Quartal die Nachwehen der Umstellung auf WLTP und Ottopartikelfilter gespürt“, erklärte Vertriebsvorstand Detlev von Platen. In den USA lag Porsche zur Jahresmitte mit drei Prozent im Plus.