Pott-Pourri VfB-Unterstützer unter Strom

Dieter Zetsche hat mehr Glauben in Elektroautos als in den VfB. Foto: dpa
Dieter Zetsche hat mehr Glauben in Elektroautos als in den VfB. Foto: dpa

Stuttgart - „Spötter sagen: eine Million Elektroautos bis Samstag sind realistischer.“ Daimler-Chef Dieter Zetsche bei einer Konferenz zur Elektromobilität zu den Chancen des VfB Stuttgart gegen Bayern München. Bis 2020 sollen eine Million E-Autos auf den Straßen rollen.

Nun also auch noch Dr. Z. Gut, Herr Zetsche steht unter Strom und weiß ja, wie es sich anfühlt, wenn einem der bayerische Rivale die Rücklichter zeigt. Und richtig, es ist nicht so, dass der Optimismus in Stuttgart grenzenlos ist – das gilt nicht nur für den Boss des Hauptsponsors (!!!). Am Montagabend etwa wurde in einer VfB-Kneipe mit Blick auf den Samstag, um Schlimmeres zu verhindern, vorgeschlagen: „Das Beste ist, wenn der VfB gar nicht antritt – dann verlieren wir nur 0:3 am grünen Tisch.“ Schwäbisches Anderschtetmänt. Den Gegner in Sicherheit wiegen. Ihn verbal einlullen. Alles geniale Taktik. Wir sind doch nicht blöd. Wir können alles – außer Fußball, äh, außer Elektroautos, nein, außer Hochdeutsch. So.

Der VfB hat nach noch unbestätigten Gerüchten vorgesorgt: Im Fall des Pokalsieges wird das Team am Sonntag feiernd mit Elektroautos durch die Stadt fahren.