Präsident des VfB Stuttgart Für Claus Vogt darf es auch ein internationaler Investor sein

VfB-Präsident Claus Vogt hat sich zur Investorensuche beim VfB Stuttgart geäußert. Foto: dpa/Tom Weller
VfB-Präsident Claus Vogt hat sich zur Investorensuche beim VfB Stuttgart geäußert. Foto: dpa/Tom Weller

Claus Vogt, Präsident des VfB Stuttgart, hat sich in einem Interview zur Investorensuche beim VfB Stuttgart geäußert. Der Club hat offenbar ein fertiges Angebot auf dem Tisch liegen.

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Stuttgart - In einem Interview mit „Spox.com“ hat sich VfB-Präsident Claus Vogt zur Sponsorensuche beim VfB Stuttgart geäußert. Bereits vor einigen Tagen hatte sich der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger wie folgt geäußert: „Weitere strategische Partner zu finden ist seit Längerem ein gemeinsames Ziel des VfB. Wir arbeiten mit Hochdruck daran. Es würde uns mit Blick auf die neue Saison mehr Spielraum geben, wenn es dieses Jahr klappt.“

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Vogt blickt auf sein einst favorisiertes Konzept der regionalen Investorensuche mit Hinblick auf die globale Krise: „Viele Mittelständler aus der Region haben natürlich unter Corona zu leiden. Bei vielen sind die Umsätze eingebrochen, viele mussten Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken oder sogar Menschen entlassen – da ist es zweifellos der denkbar schlechteste Zeitpunkt, um über ein Engagement beim VfB nachzudenken. Das verstehen wir“, sagt Vogt, betont aber auch, dass „Thomas und ich weiterhin auch gute Gespräche mit Unternehmen aus der Region“ führen.

Fertiges Angebot aus Bayern?

Allerdings will man sich nun nicht mehr nur auf regionale Unternehmen als präferierte Option festlegen. „Wir schränken uns aber nicht ein, wenn es darum geht, wo ein möglicher Partner herkommt. Ein Unternehmen kann von jedem Kontinent und aus jeder Branche der Welt kommen – es muss zum VfB und zu unseren Werten passen“, so Vogt weiter.

Wie „Sky“ nun meldet, ist man in dieser Sache wohl schon einen Schritt weiter. Ein Unternehmen aus Bayern soll dem Club ein fertiges, millionenschweres Angebot unterbreitet haben, es soll dabei um 15 Prozent der Anteile gehen. Mit einer Entscheidung wird offenbar bereits in den nächsten Tagen gerechnet. An Ankerinvestor Daimler hatte der Club einst im Zuge der Ausgliederung für 11,75 Prozent der AG-Anteile für rund 41,5 Millionen Euro veräußert. Insgesamt gab der Club einst bekannt, maximal 24,9 Prozent seiner Anteile veräußern zu wollen. Was die 15 Prozent Anteile, für die angeblich jetzt ein Angebot vorliegen soll, in einem anderen Licht erscheinen lässt.




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