Der SV Ludwigsburg bestreitet zum allerersten Mal in seiner Geschichte ein internationales Pflichtspiel zuhause. Zu Gast ist ein spanisches Topteam, das mit Nationalspielern gespickt ist.

Ludwigsburg: Marius Venturini (mv)

Die Bundesliga-Wasserballer des SV Ludwigsburg stehen vor einer Premiere: An diesem Dienstagabend um 19.30 Uhr wird das erste internationale Heim-Pflichtspiel des Clubs überhaupt angepfiffen. Im Viertelfinale des Challenger Cups ist das spanische Top-Team Club Natacio Terrassa zu Gast. Für SVL-Goalgetter Sergio Prieto Hernandez wird die Partie im neuen Sportbad in Stuttgart ein Wiedersehen mit seinen alten Kollegen. Er hat drei Jahre lang in Terrassa gespielt, bis zum Sommer 2022. Er warnt seine Mitspieler vor den pfeilschnellen spanischen Akteuren: „Wir müssen aufpassen auf ihre Konter.“ Der CN Terrassa ist derzeit die Nummer drei in der Tabelle der starken ersten spanischen Liga. Im Kader stehen mehrere spanische Nationalspieler. Ludwigsburg ist momentan Fünfter in Gruppe A der deutschen Bundesliga.

 

Die Vorfreude in Ludwigsburg ist fast greifbar

SVL-Vizepräsident Matthias Nagel sagt: „Wir freuen uns sehr auf diese historische Partie.“ In den vergangenen Jahren habe der Verein häufig bei internationalen Auswärts-Turnieren mitgewirkt, „jetzt freuen wir uns, dass wir zuhause ein internationales Spiel austragen dürfen“. Man werde ein guter Gastgeber sein und im Spiel alles geben, so Nagel. Ludwigsburg ist eines von lediglich drei deutschen Teams, die in dieser Runde noch international spielen. „Allein diese Tatsache ist schon ein enormer Erfolg für den SVL.“ Nagel ist sicher: Die Mannschaft werde sich nach dem tollen Erfolg im DSV-Pokal in der Vorwoche gegen Esslingen – mit einem klaren 14:6-Auswärtssieg gelang der Sprung ins Viertelfinale – auch in der Partie gegen den CN Terrassa gut präsentieren.

Der neue Ludwigsburger Trainer Marko Curic sagt: „Wir können es kaum erwarten, endlich wieder im Challenger Cup spielen zu dürfen.“ Der SVL hat sich beim Vorrundenturnier im Herbst 2022 in Slowenien für das nun anstehende Viertelfinale qualifiziert. Auch Curic weiß: „Terrassa ist der Favorit, aber wir werden den bestmöglichen Widerstand leisten.