Premiere im Stuttgarter Wortkino Der Wald als Sehnsuchtsort

Von Armin Friedl 

Das Stuttgarter Wortkino in der Werastraße wird endlich wieder bespielt: Premiere von „Durch den Wald“ ist an diesem Freitag.

Ellen Schubert in der neuen Produktion „Durch den Wald“ Foto: Dein Theater/Katja Ritter
Ellen Schubert in der neuen Produktion „Durch den Wald“ Foto: Dein Theater/Katja Ritter

S-Ost - Im Bemühen um Normalität bespielt Dein Theater jetzt wieder den eigenen Theaterraum, das Wortkino an der Werastraße. Und dazu gibt es nun auch eine Premiere an diesem Freitag: „Durch den Wald – Auf der Jagd nach Poesie und Gesang“ um 19 Uhr.

Texte, Lieder, Stimmungsbilder

„Der Wald ist schon immer ein Sehnsuchtsort. Aber gerade in den vergangenen Monaten hat der Wald für uns und unser städtische Publikum einen noch höheren Stellenwert bekommen“, sagt Katja Ritter, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit des Theaters. Und klar: Texte, Lieder, Stimmungsbilder – da fällt jedem etwas ein in Sachen Wald. Und damit die Emotionen in dieser Inszenierung auch möglichst gut rüberkommen, geht es damit in die geschlossenen Räume ins Wortkino. „Wir arbeiten da mit vielen Licht- und Tonstimmungen“, so Ritter, „und die kommen eben am besten in einem Bühnenraum zur Geltung“. Einiges vom Vorgetragenen werden die Zuschauer wiedererkennen – Gedichte und Texte von Friedrich Schiller oder Theodor Fontane, ein Lied von Franz Schubert – weiteres kommt aus der Feder des Hausautors Hans Rasch.

Die Bühne gehört Ellen Schubert

Ganz frei von Corona-Einschränkungen ist diese Inszenierung von Intendant Friedrich Beyer allerdings nicht: Gerade mal 15 Leute dürfen rein pro Aufführung, deshalb gibt es pro Abend auch zwei, um 19 und um 21 Uhr. Dazwischen ist dann Zeit fürs Lüften und Desinfizieren. Und die Bühne gehört ausschließlich der Schauspielerin Ellen Schubert, die diesen Raum dann freilich ganz für ihr Spiel nutzen kann ohne jegliche Einschränkungen. „Ellen Schubert hat sich schon viel mit dieser Thematik beschäftigt“, so Ritter, „sie hat dazu viele Ideen gesammelt, die sie hier zeigen kann“. So verspricht sie ein lyrisch unterhaltsames Klangerlebnis mit verschiedenen Instrumenten, tierischen Klängen, menschlichen Stimmen und diversen Geräuschen. Die weiteren Aufführungen sind an diesem Samstag und Sonntag jeweils um 19 und um 21 Uhr.

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