Premiere von Holiday on Ice in Stuttgart Auf zu neuen Horizonten – So war die Premiere von Holiday on Ice

Premiere mit eindrucksvollen Bühnenbildern: Die neue Produktion „Horizons“ erfühlt den Puls einer Großstadt. Foto: /Lichtgut/Ferdinando Iannone

Die Show der weltbesten Eisläufer gastiert mit dem neuen Programm „Horizons“ in der Porsche-Arena Stuttgart. Die Künstler werden bei der Premiere stürmisch gefeiert – denn die Zuschauer tauchen in ein Feuerwerk an Farben, Licht und exzellentem Sound.

Das ganze Universum soll es sein, wenn die Kufen-Künstler der Eisshow Holiday on Ice die Welt erobern. Tauchten sie schon mit dem Programm „Atlantis“ in submarine Tiefen und flogen sie dann schier schwerelos mit „Supernova“ in ferne Galaxien, so sind sie jetzt auf die Erde zurückgekehrt, um mit „Horizons“ neue Horizonte zu durchmessen und den Puls einer Großstadt zu spüren: Feel the city beat.

 

Aber gern, mit Vergnügen. In einer Show, für die nur das Prädikat sensationell angemessen ist, einem mitreißenden Feuerwerk an Farben, Licht, exzellentem Sound von fast 30 bekannten Hits und Melodien und vor allem dem atemberaubendem und auch akrobatischem Können des Kufen-Ensembles mit 40 Eisläufern und Eisläuferinnen aus der ganzen Welt.

Ist es die Eisbahn im Central Park, auf der sich vor der Skyline halb New York trifft? Die feine Familie von der Park Avenue, samt Tochter im eleganten Schwarz-Weiß-Outfit, die modisch-schicken Ladys im aktuellen Animal Print und die flippige Jugend, ganz kunterbunt gekleidet? Lässig, entspannt und fröhlich. Aber nein, die Stadt von „Horizons“ könnte überall auf der Welt sein, wo die Wolkenkratzer zum Himmel streben und das Leben pulsiert, klärt Robin Cousins, der Kreativdirektor von Holiday on Ice. Ein Name, der Erinnerungen wachruft, denn Robin Cousins, Engländer und heute 67 Jahre alt, war 1980 Weltmeister und Olympiasieger im Eiskunstlauf.

Die Eiskünstler kommen aus einem Dutzend Nationen

Weltmeisterlich erobern sie alle die Eisbühne, die sportlichen Künstler aus einem Dutzend Nationen von Europa über die USA bis Taiwan. Diese wirbelnden Pirouetten, diese akrobatischen Hebefiguren, diese Todesspiralen, bei denen man um die Unversehrtheit der Paarlauf-Partnerinnen bangt, um jedes Mal erleichtert aufatmen zu können, und diese Sprünge, drei- und vierfach! Wären Preisrichter am Rande aufgereiht, es müsste immer die Höchstnote 6 für diese Perfektion erscheinen. Etwas anderes würde das stürmisch applaudierende Publikum jedenfalls nicht akzeptieren.

Aus Russland, immer noch Hochburg des Eiskunstlaufs, kommen beispielsweise Alina Solovyeva und Alexey Rogonov, die mit ihrem Paarlauf begeisterten. Alina, erfährt man, habe bereits mit vier Jahren ihre Liebe zum Eislauf entdeckt und mehrere Medaillen aus Einzelläuferin gewonnen, ehe sie zum Paarlauf wechselte und ebenso erfolgreich war. Alexey wiederum gehöre mit seiner Partnerin in dieser Disziplin zu den Top 10 der Welt. Oder Matthew Markell, der seine Heimat Kanada erfolgreich bei internationalen Wettbewerben vertreten und Medaillen gewonnen hat und jetzt Hauptdarsteller bei Holiday on Ice ist. Anastasia Kolomiets aus St. Peterburg gehörte zur russischen Nationalmannschaft, und Ivan Pavlichenko fand in der Kanadierin Tessa Jones seine kongeniale Partnerin.

Auch akrobatische Sensationen haben in der Show ihren Platz

Aber damit nicht genug, bietet „Horizons“ auch circensische Spektakel der Weltklasse, die sich höchst elegant ins Eislaufgeschehen einfügen und die Blicke in die Höhe lenken, wenn vom Hallenhimmel Geräte und Seile für die akrobatischen Sensationen einschweben. Wie für die Luftakrobatin Jaszmin Nivoida Garcia aus Argentinien, die an ihrem Haarschopf schwebt, oder den britischen Reifenspringer Connor Stringer, der auch schon beim Cirque du Soleil aufgetreten ist. Auf Schlittschuhe verzichtete auch der Premieren-Stargast, die Sängerin und 22-jährige Newcomerin Loi, alias Leonie Greiner aus Mannheim, die bei ihrem ersten Auftritt in der Eisshow ihre Hits „Gold“ und „Left in Your Love“ präsentierte.

Und immer wieder neue Horizonte, herbeigezaubert vom Bühnenbild aus überwältigendem Videodesign, Licht und einer mobilen Vielzweck-Architektur als Kulisse, die nicht behindert und alles ermöglicht: ins Metro-Café, ins Palmenhaus, auf die Dächer, zum Rummel mit Achterbahnen wie auf Coney Island und Akrobaten auf der Schiffschaukel mit Überschlag. Das alles in rasantem Tempo und einem ebenso rasanten Wechsel an Bildern und aufwendigen Kostümen, die entzücken: die Röcke, die sich in Blüten verwandeln, die Federbüsche, die Glitzer-Outfits, im Cabaret in diabolischem Rot und dann zum Finale, wieder vor der glitzernden Skyline, in blendendem Weiß und Silber. Flankiert von funkensprühenden Fontänen vom Bühnenrand. Eine Show der Superlative, rauschhaft und grandios.

Holiday on Ice gastiert bis einschließlich Sonntag, 26. Januar, in der Porsche-Arena im Neckarpark. Weitere Vorstellungen finden am Freitag um 16 und 19.30 Uhr statt, am Samstag um 13, 16.30 und 20 Uhr und am Sonntag um 13 und 16.30 Uhr. Tickets über Easy Ticket, Telefon 07 11 / 2 55 55 55 oder über www.easyticket.de

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