Pressekonferenz in Rust Die „Miss-Germany“ Wahl geht in die heiße Phase

Von red/dpa 

Nach einer Pressekonferenz im Eruopa-Park Rust haben sich die Kandidatinnen gemeinsam fotografieren lassen. Am 18. Februar wird die neue „Miss Germany“ von einer exklusiven Jury gewählt. Zwei der Kandidatinnen sind bereits aus dem Wettbewerb geflogen.

Diese 21 Kandidatinnen werden am kommenden Freitag gegeneinander im Finale für die Wahl der „Miss Germany 2017“ antreten. Foto: dpa 8 Bilder
Diese 21 Kandidatinnen werden am kommenden Freitag gegeneinander im Finale für die Wahl der „Miss Germany 2017“ antreten. Foto: dpa

Rust - Seit 90 Jahren wird in Deutschland eine „Miss Germany“ gewählt. In diesem Jahr stehen 21 junge Frauen im Finale. Sie präsentieren sich in Abendkleid und Bademode. Und hoffen auf Stimmen der Jury.

Die Vorbereitungen zur Wahl der diesjährigen „Miss Germany“ gehen in die entscheidende Phase. Alle 21 Finalistinnen haben sich bei einem zehntägigen Trainingscamp auf der spanischen Insel Fuerteventura gut behaupten können, teilten die Veranstalter am Montag in Rust bei Freiburg mit. Sie treten am Samstag (18. Februar) zur Wahl der „Miss Germany 2017“ an. Den Angaben zufolge sind es Kandidatinnen aus ganz Deutschland im Alter zwischen 17 und 28 Jahren. Der Schönheitswettbewerb ist in diesem Jahr 90 Jahre alt, es gibt ihn seit 1927. „Miss Germany“ ist laut Veranstalter der älteste und bedeutendste Schönheitswettbewerb in Deutschland.

Kein Schulfrei für eine Kandidatin

Gewählt wird im Europa-Park in Rust. Die 21 Frauen präsentieren sich im Abendkleid und in Bademode. Jede von ihnen hat zuvor bei er einer Landeswahl gesiegt. Dieses Jahr sind es weniger Finalistinnen als sonst, zwei Landessiegerinnen sind bei der Endwahl nicht dabei: „Miss Sachsen-Anhalt“, eine Schülerin aus Magdeburg, hat den Angaben zufolge von der Schule nicht frei bekommen und „Miss Brandenburg“ erwartet ein Kind und darf daher nicht teilnehmen.

Im Vorfeld hatten sich in deutschlandweit 150 Vorentscheiden insgesamt 5155 Frauen von 16 bis 29 Jahren beworben, sagte Organisator Max Klemmer. Dies entspreche den Zahlen der Vorjahre.

Gewählt wird „Miss Germany“ von einer Jury. Dieser gehören den Angaben zufolge unter anderem der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach, Schönheitschirurg Werner Mang, Schauspieler Jo Weil („Verbotene Liebe“) sowie Fernsehanwalt Ingo Lenßen an.

Katholische Religionslehrerin siegte im Vorjahr

Vor einem Jahr wurde die katholische Religionslehrerin Lena Bröder (27) aus Nordwalde bei Münster in Nordrhein-Westfalen „Miss Germany“. Mit der Wahl einer Nachfolgerin muss sie Krone und Titel abgeben.