Pressestimmen zum Länderspiel „Deutsches Panikorchester in der Abwehr“

Von /dpa 

Vorne hui, hinten pfui: Nach dem turbulenten 3:3 im Nations-League-Spiel gegen die Schweiz steht vor allem die Abwehr der deutschen Fußball-Nationalelf in der Kritik. Wir haben die Pressestimmen.

Schwerstarbeit für die deutsche Defensive: Matthias Ginter (li.) und Lukas Klostermann versuchen den Ex-Frankfurter  Haris Seferovic im Schweizer Dress zu stoppen. Foto: Baumann/.
Schwerstarbeit für die deutsche Defensive: Matthias Ginter (li.) und Lukas Klostermann versuchen den Ex-Frankfurter Haris Seferovic im Schweizer Dress zu stoppen. Foto: Baumann/.

Stuttgart - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat nach einer Achterbahnfahrt in Köln 3:3 (1:2) gegen die Schweiz gespielt. Wir haben einige Pressestimmen zusammengestellt.

„Sport1“: „Die deutsche Nationalmannschaft überzeugt gegen die Schweiz, ein „Team Bundesliga 2“, offensiv, verpasst aber den Sieg. Fatale Abwehrfehler und zauberhafte Tore – nach einer Achterbahnfahrt steigt der Druck auf Bundestrainer Joachim Löw.“

„Südwestpresse“: „Wildes Torfestival in Köln. Die DFB-Elf kommt in einem sehr abwechslungsreichen Nations-League-Spiel gegen die Schweiz nicht über ein 3:3 hinaus.“

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„Bild“: „Traum-Tor und Abwehr-Chaos. Jogi nur Unentschieden gegen die Schweizer. Auch das dritte Länderspiel in sieben Tagen ist am Ende eher enttäuschend!“

„Spiegel“: „Nach vorne hui, nach hinten pfui. Die DFB-Elf hat nach Joachim Löws Umstellungen zwar an Durchschlagskraft gewonnen, Balance und Stabilität fehlen allerdings weiterhin. Die Schweizer lockten und trafen.“

„Kicker“: „In der Ukraine stimmte das Ergebnis, gegen die Schweiz die Moral: Gegen den Nachbarn bewies die DFB-Elf, dass sie nicht nur Führungen verspielen, sondern auch Rückstände aufholen kann.“

„Süddeutsche“: „Die deutsche Nationalmannschaft zeigt beim 3:3 gegen die Schweiz phasenweise feinen Offensivfußball. Allerdings unterlaufen der von Löw umgebauten Defensive zahlreiche Fehler.“

„Welt“: „Kein Sieg, dafür aber ein attraktives Spiel. Deutschland kommt in der Nations League nicht über ein Unentschieden hinaus. Großer Schwachpunkt in der Mannschaft von Joachim Löw ist die Defensive.“

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„Focus“: „Für den neutralen Zuschauer sehenswert, für den erfolgsverwöhnten DFB-Fan zu wenig. Früher hätte die Nationalmannschaft solche Gegner aus dem Stadion geschossen, heißt es oft. Wobei auch schon früher Testspiele gegen vermeintlich Kleinere häufig trist blieben. Interessiert hat es die Deutschen dennoch, die Einschaltquoten stimmten.“

„Eurosport“: „Wer gehofft hatte, dass mit der Rückkehr zum einst so erfolgreichen System mit Viererkette automatisch auch die positiven Ergebnisse zurückkommen würden, der irrte. Die deutsche Nationalmannschaft präsentierte sich von der ersten Minute an erneut äußerst fehleranfällig und lud die Schweiz förmlich zum Toreschießen ein.“

Schweiz

„Blick“: „3:3. Ein Spektakel der Sonderklasse. Ein deutsches Panikorchester in der Abwehr. (...) Das Team von Jogi Löw steckt in einer monumentalen Schaffenskrise.“

„Tagesanzeiger“: „Am Ende steht es 3:3. Es ist das Resultat nach einem munteren Spiel, nach dem sich die Schweizer grämen mögen, die große Chance zum Exploit nicht genutzt zu haben, doch dafür haben sie sich individuell erneut zu viele Aussetzer geleistet. Und die Deutschen kriegen kein bisschen Ruhe in die Diskussion, ob Bundestrainer Joachim Löw wirklich weiß, was er will.“

Aus unserem Plus-Angebot: Der nächste Scherbenhaufen

„Neue Züricher Zeitung“: „Die Schweizer Fußballer erreichen in Deutschland ein 3:3 – es ist mehr als eine Ehrenmeldung.“




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