Pressestimmen zur VfB-Niederlage beim HSV „Fiete knipst, Zieler flutscht! HSV haut VfB weg“

Von kap 

Nach der 1:3-Niederlage des VfB Stuttgart gegen den HSV wstehen vor allem drei Akteure in den Medien im Fokus: HSV-Youngster Arp, VfB-Keeper Zieler und Schiedsrichter Winkmann. Hier gibt’s eine Zusammenfassung der Pressestimmen.

Der VfB Stuttgart hat am Samstag eine herbe 1:3-Schlappe beim HSV einstecken müssen. Foto: Pressefoto Baumann
Der VfB Stuttgart hat am Samstag eine herbe 1:3-Schlappe beim HSV einstecken müssen. Foto: Pressefoto Baumann

Stuttgart - Das 1:3 beim HSV hat dem VfB Stuttgart den nächsten Dämpfer auf fremdem Platz beschert. Drei Protagonisten rückten dabei besonders in den Fokus der Aufmerksamkeit: Zum einen Schiedsrichter Guido Winkmann, der mit seiner Fehlentscheidung dafür sorgte, dass der VfB ab Minute 13 nur noch zu zehnt auf dem Platz agieren konnte.

Dann war da noch VfB-Keeper Ron-Robert Zieler, der mit seinem Patzer beim 1:0 den Hamburger Sieg einläutete – und zu guter Letzt ein gewisser Fiete Arp, seines Zeichens HSV-Youngster und Hoffnungsträger auf eine bessere Zukunft bei den Rothosen. Arp drückte mit seinen 17 Jahren dem Spiel in beeindruckender Manier seinen Stempel auf.

Und so legten die meisten Medien bei ihren Nachberichten auch das Hauptaugenmerk auf die Leistung von Fiete Arp. „Wenn alles normal läuft, erlebt Hamburg gerade die Geburtswochen eines kommenden Nationalstürmers“, schreibt etwa die Hamburger Morgenpost. Die Süddeutsche schlägt mit ihrem Titel „Mit Arp und Ito in eine bessere Zukunft“ in die selbe Kerbe. Und sport1 schreibt: „Arp, der mit seinem Einsatz ligaweit der erste Startelfspieler des Jahrgangs 2000 ist, sorgte mit seinem Tor zum 3:1 für die Entscheidung und wirbelte wie Ito auch sonst die Stuttgarter Abwehrreihen gehörig durcheinander“.

Zielers Patzer und Winkmanns Fehlentscheidung im Fokus

Während der SWR mit seinem Titel „Stuttgart schlägt sich selbst“ und die Sport Bild mit „Fiete knipst, Zieler flutscht! HSV haut VfB weg“ vor allem Zielers Patzer als einen zentralen Knackpunkt des Spiels betrachten, beleuchtet der Kicker nochmals die krasse Fehlentscheidung von Schiri Winkmann – vor allem im Hinblick auf die Diskussion um den Videoschiedsrichter. „Wolf schonte Burnic, mit dem er bereits im Dortmunder Nachwuchsbereich zusammengearbeitet hat, bei seiner Kritik nicht. „Die Gelbe Karte darf nicht passieren.“ Die hatte der Sechser nach einer Aktion gegen Jann-Fiete Arp bereits in der 5. Minute erhalten. Dem Trainer stieß jedoch sauer auf, dass der Videoschiedsrichter, der am Bildschirm in Köln sitzt, qua Regel eben nicht auch Gelb-Rote Karten korrigiert, die ja für die Partie selbst die gleiche Konsequenz wie Rot haben: „Er (Winkmann, d. Red.) war davon überzeugt. Der in Köln darf nichts sagen. Das finde ich total krass, dass da einer sitzt - beruflich - und nichts sagen darf. Das macht keinen Sinn.““

VfB Stuttgart - 1. Bundesliga

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