Prinz George wird acht Acht Fakten zum achten Geburtstag

Der Älteste der drei Cambridges: Prinz George (links) mit seinen Eltern Kate und William und seinen Geschwistern Charlotte und Louis. Foto: dpa/Matt Porteous 32 Bilder
Der Älteste der drei Cambridges: Prinz George (links) mit seinen Eltern Kate und William und seinen Geschwistern Charlotte und Louis. Foto: dpa/Matt Porteous

Warum er vielleicht gar nicht als George VII. den Thron besteigen wird und warum seine Kurze-Hosen-Zeit bald endet. Wir haben acht überraschende Fakten zu Prinz George zusammengetragen.

Digital Unit : Theresa Schäfer (the)
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London - Er liebt Fußball, Hubschrauber und trägt meistens (noch) kurze Hosen – das wissen wir über Prinz George, den ältesten Sohn von Prinz William und Herzogin Kate und seines Zeichens Nummer drei der britischen Thronfolge. Am 22. Juli feiert der Grundschüler seinen achten Geburtstag. Grund genug, acht Fakten aufzulisten, die man vielleicht noch nicht über den kleinen Prinzen kannte.

So lautet sein voller Name

Prinz George Alexander Louis of Cambridge – so lautet Georges kompletter Name. George hieß auch sein Ururgroßvater, Queen Elizabeths geliebter Vater King George VI., der in der Familie allerdings als Bertie firmierte. Übrigens: Dass George mit drittem Namen Louis heißt und sein kleiner Bruder 2018 auf den gleichen Namen getauft wurde, sorgte damals für „raised eyebrows“, wie der Brite so schön sagt.

Er rangiert schon jetzt auf „Best dressed“-Listen

Bei seinen Wembley-Besuchen wunderten sich viele, dass Prinz George nicht im Trikot der „Three Lions“ kam, sondern in Anzug und Krawatte. Anscheinend hatte Herzogin Kate ihr Veto eingelegt und die formelle Garderobe eingefordert. Das verriet die französische Wimbledon-Siegerin Marion Bartoli in einem BBC-Interview: Die Frage sei bei einem „Afternoon Tea“ mit den Cambridges, zu dem sie eingeladen war, Thema gewesen. William wollte seinen Sohn im Trikot gehen lassen, Kate war demnach aber anderer Meinung - und setzte sich offensichtlich durch.

Kates typisch britischer Kleidergeschmack hat den kleinen Prinzen aber schon in ganz jungen Jahren in die „Best dressed“-Listen der Magazine katapultiert: 2015 rankte George in GQs „Best Dressed Men in Britain“, 2018 war der Jüngste auf einer ähnlichen Liste des Tatler.

Und wie es einen modischen „Kate-Effekt“ gibt, existiert auch der „George-Effekt“ – kaum taucht der kleine Prinz in einem Outfit auf, ist das auch schon ausverkauft.

Diesen Fußballverein unterstützt Prinz George

Wir alle sahen ihn im Wembley-Stadion, als er im Finale der Fußball-Europameisterschaft zusehen musste, wie England der Sieg im Elfmeterschießen gegen Italien aus den Fingern rutschte. Prinz George durfte länger aufbleiben, um gemeinsam mit seinen Eltern William und Kate das Spiel live zu sehen.

Doch welchen englischen Verein unterstützt der Achtjährige eigentlich? Ganz zum Leidwesen seines Vaters William ist er ein Anhänger des aktuellen Champions-League-Siegers und englischen Erstligisten Chelsea FC. „Ich sagte zu ihm, du kannst dir jeden Verein außer Chelsea aussuchen, also entschied er sich natürlich für Chelsea“, verriet William einmal der BBC.

Prinz George könnte King George VII. werden – aber auch der Achte oder Neunte

Vielleicht wird George in ferner Zukunft als King George VII. den britischen Thron besteigen – es sei denn, sein Großvater Charles oder sein Vater William suchen sich den Namen aus, wenn sie König werden. Unwahrscheinlich wäre das nicht. Auch Elizabeths Vater ließ sich nicht zu King Albert krönen (wie er mit erstem Namen hieß), sondern wählte George – ein Königsname, der ihn in die Tradition seiner Vorgänger stellte.

King Charles hat in Großbritannien auch nicht den besten Klang: Charles I. wurde hingerichtet, Charles II. musste unter Cromwell ins Exil.

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Seine kurzen Hosen könnten bald passé sein

Typisch englisch – ob Regen oder Sturm, Prinz George sieht man meistens in kurzen Hosen. Bei schlechtem Wetter kombiniert mit Kniestrümpfen. Doch der typische Look der englischen Upperclass könnte bald passé sein. Traditionell tragen englische Buben nämlich ab ihrem achten Geburtstag lange Hosen. „Jungen aus der Oberschicht tragen kurze Hosen, bis sie acht Jahre alt sind. Das ist sehr englisch“, erklärt „Majesty“-Chefredakteurin Ingrid Seward, ihres Zeichens Fachfrau für solche und andere royale Fragen, das Phänomen.

Er traf den US-Präsidenten im Bademantel

Das Bild ging 2016 um die Welt: Prinz George empfängt den US-Präsidenten Barack Obama und dessen Frau Michelle – und der künftige König von England trägt Bademantel. Der für seinen Humor bekannte 44. Präsident der Vereinigten Staaten scherzte später: „Letzte Woche kam Prinz George im Bademantel zu unserem Meeting. Das war ein Schlag ins Gesicht.“

Prinz George liebt alles, was mit Hubschraubern zu tun hat

Herzogin Kate hat über ihren Sohn verraten, dass er Dinosaurier, Käfer und Vulkane super findet. Er mag zudem alles, was mit der Polizei zu tun hat. Ganz besonders liebt George aber Hubschrauber, und er fliegt sehr gern. Kein Wunder, denn er hat ein Vorbild: Prinz William ist ein ausgebildeter Hubschrauberpilot.

Pessimisten glauben, Prinz George wird niemals König

Vieles spricht dafür, dass sich das britische Königshaus in den kommenden Jahrzehnten stark verändern wird. Pessimisten glauben, Prinz George könnte womöglich nie auf Großbritanniens Thron sitzen. Der Prinz steht nach seinem Opa Prinz Charles und Vater William an dritter Stelle der Thronfolge. Noch regiert seine Urgroßmutter, die 95-jährige Queen Elizabeth II., die länger auf dem Thron sitzt als alle ihre Vorgänger. Wenn sein Großvater und Vater eine ähnlich gute Konstitution haben, wird George ein alter Mann sein, bevor er König wird.

Clive Irving, Royal-Experte und Autor des Buches „The Last Queen: How Queen Elizabeth II Saved the Monarchy“, hat zumindest leise Zweifel, ob die britische Monarchie dann noch existiert: „Bevor man darüber nachdenkt, wie sich William und später George schlagen werden, müssen wir abwarten, wie die Monarchie unter einem König Charles aussieht und ob sie unter ihm überlebt.“ Charles habe vielleicht nicht die Qualitäten seiner Mutter und seines Großvaters, äußerst beliebte Monarchen. Möglicherweise sähen kommende Generationen die Monarchie dann nicht mehr als so erhaltenswert an, wie es die Briten heute tun.




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