Prinz Harry im Porträt Den „Dirty Harry“ hat er hinter sich gelassen

Von the/dpa 

Er feierte wilde Partys und guckte oft zu tief ins Glas: Prinz Harry tat sich manchmal schwer mit royalen Zwängen. Das ist passé. Der Windsor-Spross hat seine Passion gefunden – und in Meghan Markle die ganz große Liebe.

Die Liebe hat ihn via „Blind Date“ gefunden: Prinz Harry und seine Verlobte, die Schauspielerin Meghan Markle.Foto:dpa Foto:   28 Bilder
Die Liebe hat ihn via „Blind Date“ gefunden: Prinz Harry und seine Verlobte, die Schauspielerin Meghan Markle. Foto:dpa

Stuttgart - Früher war er der «Party-Prinz», doch längst ist der mittlerweile 33 Jahre alte Harry ruhiger geworden. Als ganz junger Mann fiel der Rotschopf vor allem durch Saufgelage und Frauengeschichten auf. Sein bekanntester Fehltritt ereignete sich im Jahr 2005: Der damals 20-Jährige erschien mit einer Hakenkreuzbinde auf einer Kostümparty. «Harry the Nazi» titelte die Boulevardzeitung «The Sun» anschließend, ein Empörungssturm war die Folge.

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In den vergangenen Jahren hatte Harry zunehmend seriösere Auftritte. Er diente zehn Jahre in der Armee und war zweimal in Afghanistan im Einsatz. Im Juni 2015 beendete Harry seinen Dienst. Bis dahin war er in der Hierarchie zum Captain aufgestiegen. Schon während seiner Zeit in den Streitkräften engagierte sich der Prinz für wohltätige Zwecke.

So machte er viele Positiv-Schlagzeilen mit seinem Einsatz für aidskranke Kinder in Afrika oder versehrte Veteranen. Für seine «Invictus Games» gewann er prominente Mitstreiter – den damaligen US-Präsidenten Barack Obama, dessen Frau Michelle und sogar seine Großmutter, Queen Elizabeth II.

Harry, der Rebell – ein Frauenmagnet

Bei Frauen gilt der jüngere Sohn von Prinzessin Diana als höchst beliebt, britische Medien bezeichneten ihn in seinen Solo-Zeiten gern als den begehrtesten Junggesellen. Der Ruf, ein Rebell zu sein, eilt ihm voraus. Sein großer Bruder William wird von vielen als langweiliger und steifer wahrgenommen.

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Harrys Partnerinnen waren immer wieder ein Thema. Dass derart über seinen Beziehungsstatus geredet wurde, störte ihn - daraus machte er kein Geheimnis. Noch im Sommer 2016 hatte er sich zwar beklagt, er habe Schwierigkeiten, eine Partnerin zu finden, weil sich die Presse gleich auf jede Frau stürze. Unter anderem soll seine Beziehung mit der britischen Schauspielerin Cressida Bonas daran gescheitert sein.

„Meghan-Mania“ – nicht nur in Großbritannien

Dann lernte Harry die US-Schauspielerin Meghan Markle kennen: Bei einem „Blind Date“, arrangiert von einer Freundin. Einige Monate gelang es den beiden, ihre Beziehung geheim zu halten, dann bekamen die Medien Wind davon: Reporter kampierten vor Meghans Haus, in den sozialen Medien las man giftige Kommentare – manche bezogen sich auf die afroamerikanischen Wurzeln der 36-Jährigen. Der Kensington Palast sah sich damals gezwungen, eine Mitteilung zu veröffentlichen, die diese „sexistischen und rassistischen“ Auswüchse verurteilte und – zwangsläufig – die Beziehung bestätigte.

Im Jahr 2017 folgte dann die Verlobung, im Mai werden nun auf Schloss Windsor die Hochzeitsglocken läuten. Die Heirat macht den Prinzen dann wohl endgültig seriös – den typischen Harry-Schalk wird Meghan ihrem Ehemann aber hoffentlich nicht austreiben.




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