Prinzessin Madeleine von Schweden Die "Bunte" wird zur Kasse gebeten

Von SIR/dpa 

100.000 Euro Entschädigung plus Zinsen muss die "Bunte" an den Ehemann der schwedischen Prinzessin Madeleine zahlen, weil die Zeitschrift Fotos veröffentlicht hatte, die das frisch vermählte Paar in den Flitterwochen zeigen. Dies hat nun das Hamburger Landgericht entschieden.

Die Bunte muss nach einem Urteil des Hamburger Landgerichts 100.000 Euro Entschädigung plus Zinsen an den Ehemann der schwedischen Prinzessin Madeleine zahlen.  Foto: dpa
Die "Bunte" muss nach einem Urteil des Hamburger Landgerichts 100.000 Euro Entschädigung plus Zinsen an den Ehemann der schwedischen Prinzessin Madeleine zahlen. Foto: dpa

100.000 Euro Entschädigung plus Zinsen muss die "Bunte" an den Ehemann der schwedischen Prinzessin Madeleine zahlen, weil die Zeitschrift Fotos veröffentlicht hatte, die das frisch vermählte Paar in den Flitterwochen zeigen. Dies hat nun das Hamburger Landgericht entschieden.

Hamburg/München - Die Zeitschrift „Bunte“ muss nach einem Urteil des Hamburger Landgerichts 100.000 Euro Entschädigung plus Zinsen an den Ehemann der schwedischen Prinzessin Madeleine zahlen. Christopher O’Neill hatte sich vor der Pressekammer gegen die Veröffentlichung von Fotos gewehrt, die das frisch verheiratete Paar in den Flitterwochen zeigen, wie Gerichtssprecherin Ruth Hütteroth am Montag sagte. Der Burda-Verlag, in dem die „Bunte“ erscheint, kann gegen die Entscheidung Berufung einlegen, das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Hamburger Pressekammer hatte die Fotos schon im August 2013 gerichtlich verboten.

Der „Spiegel“ hatte zuerst über das Urteil berichtet. Hat die Entscheidung Bestand, wäre es nach Informationen des Magazins eine der höchsten Summen, zu der eine Redaktion in Deutschland für die Verletzung von Persönlichkeitsrechten verurteilt wurde. Bei der „Bunten“ wollte man das Urteil am Montag nicht kommentieren. „Solange uns die Urteilsbegründung nicht vorliegt, können wir uns dazu nicht äußern“, sagte ein Sprecher.