Private Betriebe im Land Verdi ruft Busfahrer zum Streik auf

Laut Verdi sollen am Montag im Markgräfler Land, in Bietigheim-Bissingen, Ludwigsburg, Heidenheim, Schwäbisch Gmünd, Neuenstadt, Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall Land, Tübingen, Reutlingen und Tuttlingen die privaten Busse bestreik werden. Foto: dpa
Laut Verdi sollen am Montag im Markgräfler Land, in Bietigheim-Bissingen, Ludwigsburg, Heidenheim, Schwäbisch Gmünd, Neuenstadt, Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall Land, Tübingen, Reutlingen und Tuttlingen die privaten Busse bestreik werden. Foto: dpa

Verdi ruft die Beschäftigten im privaten Omnibusgewerbe am Montag zum ganztägigen Streik auf.

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Stuttgart - In einigen Teilen Baden-Württembergs drohen am Montag Verkehrsprobleme. Die Gewerkschaft Verdi ruft die Beschäftigten im privaten Omnibusgewerbe zu einem ganztägigen Streik auf. Nach drei Verhandlungsrunden hätten die Arbeitgeber ihr Angebot für einen neuen Manteltarifvertrag nicht verbessert, teilte Verdi am Donnerstag als Begründung mit. „Nun sehen wir uns gezwungen, den Druck im Interesse einer schnellen und guten Lösung zu erhöhen“, sagte Verhandlungsführer Rudolf Hausmann laut Mitteilung.

Auch Bietigheim-Bissingen und Ludwigsburg betroffen

Gestreikt wird demnach im Markgräfler Land, Bietigheim-Bissingen, Ludwigsburg, Heidenheim, Schwäbisch Gmünd, Neuenstadt, Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall Land, Tübingen, Reutlingen und Tuttlingen. So chaotisch wie bei den Streiks im öffentlichen Nahverkehr vergangenes Jahr, werde es aber nicht, sagte Hausmann. In vielen Orten gebe es städtische Verkehrsbetriebe und Subunternehmer, die möglicherweise nicht mitstreiken.

Von den Tarifverhandlungen sind den Angaben nach im Südwesten mehrere tausend Beschäftigte betroffen. Dazu zählen laut Hausmann vor allem Busfahrer, aber auch Angestellte, Auszubildende und Werkstattmitarbeiter. Hausmann rechnet mit bis zu 1500 Streikenden.

Verbesserung der Arbeitsbedingungen gefordert

Verdi fordert deutliche Verbesserungen der Arbeitsbedingungen. Dazu zählen unter anderem 30 Tage Urlaub für alle und dass die Löhne auch im Krankheitsfall zu 100 Prozent weitergezahlt werden. Die Gewerkschaft bezeichnete das Angebot des Arbeitgeberverbands WBO als „völlig ungenügend“.

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