Vapes sind offenbar nicht nur bei immer mehr älteren Schülern verbreitet. In Wendlingen (Kreis Esslingen) greifen offenbar sogar Kinder im Grundschulalter zu E-Zigaretten.

Obwohl Verkauf und Konsum für Minderjährige verboten sind, sind Einweg-E-Zigaretten, sogenannte Vapes, an vielen Schulen ein wachsendes Problem. Allerdings nicht mehr nur in der Mittel- oder Oberstufe.

 

Selbst Grundschüler greifen immer häufiger zu, wie Kati Bunke, die mit einer 50-Prozentstelle an der Wendlinger Ludwig-Uhlandschule für die Primarstufe zuständig ist, dem Wendlinger Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung in ihrem Jahresbericht erläuterte.

Vapes, Schulangst und Cybermobbing: Neue Herausforderungen an Wendlinger Grundschulen

Auch ihre Kollegin Nina Lindner, die ebenfalls mit einer halben Stelle an der Wendlinger Gartengrundschule für die Schulsozialarbeit zuständig ist, bestätigte, dass Probleme, die bis vor ein paar Jahren eher die weiterführenden Schulen betrafen, immer häufiger in die Primarstufe vorrücken. „Auch Schulangst oder Cybermobbing sind an Grundschulen mittlerweile stark präsent“, ergänzte Bunke.

Mit ihrer Arbeit versuchen die beiden Sozialpädagoginnen entgegenzuwirken – als wichtiges Bindeglied zwischen Schule, Elternhaus und sozialem Umfeld sowie als zentrale Anlaufstelle für Probleme und Konflikte.