Prognose Britische Wirtschaft erholt sich schneller als gedacht

Das Finanz- und Geschäftsviertel Canary Wharf im Osten Londons. Foto: Victoria Jones/PA Wire/dpa Foto: dpa
Das Finanz- und Geschäftsviertel Canary Wharf im Osten Londons. Foto: Victoria Jones/PA Wire/dpa

Die Fortschritte beim Impfen wirken sich unmittelbar auf die Wirtschaft aus. Die Auflöung des Komsumstaus trägt dabei vor allem zum Wachstum bei.

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London - Das britische Bruttoinlandsprodukt (BIP) könnte schon Ende dieses Jahres wieder das Niveau von vor der Pandemie erreichen. Das geht aus einer Prognose des Verbands der britischen Industrie CBI (Confederation of British Industries) hervor.

Die CBI-Experten sagen demnach in diesem Jahr ein BIP-Wachstum von 8,2 Prozent voraus, gefolgt von 6,1 Prozent im kommenden Jahr. Dreh- und Angelpunkt sei dabei das Verbraucherverhalten. Die Menschen könnten durch einen Anstieg der realen Haushaltseinkommen und mit Geld, das im vergangenen Jahr angespart wurde, wieder mehr ausgeben, so der Bericht.

Frühere Prognosen hatten erst für Ende kommenden Jahres wieder mit einer Rückkehr zum Vor-Pandemie-Niveau gerechnet. Die Erholung der Wirtschaft kommt aber nun dank der Öffnungsschritte und dem erfolgreichen Impfprogramm schon ein Jahr früher. Sorgen machen den CBI-Experten aber weiterhin eine stagnierende Produktivität in dem Land und niedrige Unternehmensinvestitionen.

Auch die Arbeitslosenrate soll laut CBI geringer ausfallen als noch Ende vergangenen Jahres befürchtet. Grund dafür sei unter anderem die Verlängerung des der deutschen Kurzarbeit nachempfundenen "Job Retention"-Programms bis in den Herbst hinein.

© dpa-infocom, dpa:210618-99-49380/3

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