Bauprojekt in Waiblingen Initiative will keine Wohnungen östlich des Röteparks

Von Harald Beck und Annette Clauss 

Ja zu Sporthalle, Kita und Jugendtreff, nein zum Wohnungsbau: Warum eine Interessengemeinschaft in Waiblingen den Gemeinderat auffordert, gegen einen Bebauungsplan in Waiblingen-Süd zu stimmen, lesen Sie hier.

Der im Waiblinger Rathaus ausgearbeitete Bebauungsplan stößt teilweise auf Kritik. Foto: Stoppel/Archiv
Der im Waiblinger Rathaus ausgearbeitete Bebauungsplan stößt teilweise auf Kritik. Foto: Stoppel/Archiv

Waiblingen - An diesem Donnerstagabend soll der Gemeinderat Waiblingen den Bebauungsplan für das Gebiet „Östlich des Röteparks“ im Waiblinger Süden beschließen. Dort war ursprünglich der Bau eine Turnhalle, eines Bürgerhauses, eines Jugendtreffs und einer Kindertagesstätte sowie eventuell von Wohnungen vorgesehen. Marlene Reichert, die Ehrenvorsitzende der Bürgerinteressengemeinschaft (BIG) Waiblingen-Süd hat nun vorab an die Gemeinderäte appelliert, dem vorliegenden Bebauungsplan nicht zuzustimmen.

Ärger wegen Lärmbelästigung

Sie kritisiert, dass die Stadtverwaltung auf der für den Gemeinbedarf gedachten Fläche auch Wohnungen bauen will. Dies aber passe nicht in die Gemeinbedarfsfläche, auch weil die nächsten Wohngebäude zu weit entfernt lägen und Beschwerden der zukünftigen Bewohner wegen Lärms aus der Sporthalle und der Sportflächen vorhersehbar seien, argumentiert Reichert.

Forderung nach Wettbewerb

Sie fordert daher die Mitglieder des Gemeinderats auf, einen Wettbewerb für die umstrittene Fläche zu verlangen – mit dem Ziel, Kita, Turnhalle, einen Jugendtreff, ein Bürgerhaus und einen Stadtplatz unterzubringen – und die Wohnbebauung ad acta zu legen. Kritik gibt es auch an der Höhe der geplanten Bauten. Diese liege fünf bis acht Meter über dem Niveau des Pflegeheim-Dachgeschosses „und entspricht der Bauhöhe eines fünf- bis siebengeschossigen Bauwerks“.




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