Stuttgart/Macao - Man kann es in dürren Worten sagen: Das beste Kochbuch der Welt des Jahres 2018 kommt aus Stuttgart und heißt „46plus kocht – voll lecker“. Die etwas längerer Geschichte dahinter ist so schön, dass man sie sich besser nicht hätte ausdenken können. Sie spielt in Stuttgart, auf der Schwäbischen Alb, in München und in Hamburg – und jetzt auch in China.
Von der Shortlist aufs Siegerpodest
Und dann landet dieses Fotokochbuch im letzten Jahr erst einmal auf die Shortlist für den „Gourmand World Foodbock Award“. Es konkurrierte mit anderen Kochbüchern aus 200 Ländern um den Titel „Bestes Kochbuch der Welt.“ Nun ist der Preis vergeben worden – und Conny Wenk und ihre Tochter Juliana, eine der Kochbuchköchinnen, standen in Macao ganz oben auf dem Treppchen. Die Linsen und Spätzle von Simon Tress gekocht mit Anna und die Maultaschen von Vincent Klink und seinem Co-Koch Timo sind ganz groß rausgekommen.
„46plus kocht – voll lecker“ belegt Platz 1 in der Kategorie Charity und Platz 3 in der Sparte Fotografie. Der Preis, den Edouard Contreau aus der gleichnamigen Getränkedynastie 1995 ins Leben gerufen hat, wird in 40 Kategorien für Koch- und Getränkebücher verliehen. Er ist undotiert. Die Zielsetzung des Preises ist, die „gute Küche“ aller Nationen zu zeigen, Völkerverständigung zu fördern und somit ein größeres Bewusstsein für gutes, vielfältiges und gesundes Essen und Trinken. Beim Verein 46plus sind nun alle verständlichweise mächtig stolz. Nicht nur über den Preis, sondern auch über ein Stück gelebte Inklusion.