Prominente Radfahrerin aus der Region Stuttgart Bürgermeisterin Eva Noller kommt mit Pedelec

Auch als Eva Noller noch  in L.-E. tätig war, hat sie viel mit dem Rad erledigt. Foto: Natalie Kanter
Auch als Eva Noller noch in L.-E. tätig war, hat sie viel mit dem Rad erledigt. Foto: Natalie Kanter

Radfahren liegt voll im Trend. Die Baubürgermeisterin von Göppingen, Eva Noller, fährt zu beruflichen Terminen meist mit dem Pedelec. Privat unternimmt die Esslingerin gerne Radreisen mit ihrem Sohn. Nur im Zelt zu übernachten, das mag sie nicht.

Stuttgart und Region: Julia Bosch (jub)
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Göppingen/Esslingen - Als Eva Noller vor wenigen Wochen ihren ersten Tag als Baubürgermeisterin in Göppingen hatte und dann ins Technische Rathaus ein Fahrrad schob, schauten einige Mitarbeiter zunächst verwundert auf: die Bürgermeisterin, unterwegs auf dem Fahrrad? „Ich bin eine typische Alltagsradlerin, also steige nicht im Sportdress aufs Rennrad, sondern probiere alle Alltagswege mit dem Rad zu machen, einfach, weil es praktisch ist“, sagt Eva Noller. Außerdem bekomme man von seiner Stadt und der Natur viel mehr mit, als wenn man mit dem Auto unterwegs sei.

Auch schon als Erste Bürgermeisterin von Leinfelden-Echterdingen und zuvor als Stadtplanerin in Göppingen hat sie vieles mit dem Fahrrad erledigt. „Manche reagieren darauf ganz erschrocken, andere sind begeistert“, sagt die 52-Jährige. „Schon als Kind und Jugendliche bin ich nicht gerne mit dem Bus gefahren, das Fahrrad hat immer Freiheit für mich bedeutet“, erinnert sie sich. Als Baubürgermeisterin in Göppingen nutzt sie ein Pedelec, weil es in der Stauferstadt überall etwas bergig ist und sie bei wichtigen Terminen nicht völlig verschwitzt ankommen wolle, sagt sie.

„Das Fahrrad hat immer Freiheit für mich bedeutet“

Auch privat fahren sie und ihr Mann seit rund zwei Jahren mit Pedelecs, „seitdem erledigen wir auch alle Einkäufe mit dem Rad“, berichtet Eva Noller. Außerdem böte sich die Esslinger Innenstadt, wo die Familie wohnt, gut fürs Radfahren an. Mit ihrem Sohn hat sie auch schon drei größere Radreisen gemacht, etwa nach Passau oder an den Bodensee. „Aufgrund meines Berufs habe ich wenig Zeit, um mal intensiv Zeit zu verbringen mit meinem Sohn – da sind die Radreisen genau richtig.“ Nur das mit dem Zelten, das mag sie nicht: „Wir radeln von Unterkunft zu Unterkunft.“




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