Protest gegen Moscheeprojekt Stadt verbietet Demo in Feuerbach

Diesen Neubau hat sich die Ditib-Gemeinde in Feuerbach vorgenommen – die AfD-Jugend macht gegen die Moscheepläne mobil. Foto: SL Rasch
Diesen Neubau hat sich die Ditib-Gemeinde in Feuerbach vorgenommen – die AfD-Jugend macht gegen die Moscheepläne mobil. Foto: SL Rasch

Die Jugendorganisation der AfD will in Feuerbach auf die Straße gehen, um ein angeblich „monströses“ Moscheeprojekt im Stadtbezirk zu verhindern. Die Stadt hat aber angeordnet, dass die Demonstration in Zuffenhausen stattfindet. Dagegen klagt jetzt die AfD-Jugend.

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Stuttgart - Die Jugendorganisation der AfD darf wahrscheinlich nicht in Feuerbach gegen den dort geplanten Moscheebau demonstrieren, sondern muss den für Samstag vorgesehenen Protest aus Sicherheitsgründen nach Zuffenhausen verlegen. Am Mittwochmittag wurde bekannt, dass das Ordnungsamt die Demo auf dem Wilhelm-Geiger-Platz in Feuerbach nicht zulässt. Der Protest gegen den Neubau einer Ditib-Moschee in der Nähe des Bauplatzes berge ein hohes Konfliktpotenzial und lasse einen größeren Sicherheitsaufwand erwarten, erklärte die Stadtverwaltung. In Abstimmung mit der Polizei habe man der Jungen Alternative Stuttgart die Burgunderstraße und die Unterländerstraße in Zuffenhausen als Veranstaltungsort zugewiesen. Dort sei in der Nähe die Stuttgarter Ditib-Zentrale und somit ein inhaltlicher Bezug gegeben.

Veranstalter gehen zum Verwaltungsgericht

Die AfD-Jugend reichte umgehend einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht ein, den Bescheid von der Stadt aufzuheben. Damit wird sich das Gericht voraussichtlich an diesem Freitag befassen. Man wolle den Bescheid unbedingt zu Fall bringen, erklärte die AfD-Jugend. Notfalls wolle man noch zu einem späteren Zeitpunkt in Feuerbach demonstrieren, weil dort ein „monströser Moscheeneubau“ geplant sei.




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