Protestaktion im Dannenröder Forst Polizei setzt Wasserwerfer gegen Demonstranten ein

Die Beamten setzten trotz niedriger Temperaturen Wasserwerfer gegen Demonstranten im Dannenröder Forst ein und entfernten die teils meterhohen Hindernisse. Foto: dpa/Nadine Weigel
Die Beamten setzten trotz niedriger Temperaturen Wasserwerfer gegen Demonstranten im Dannenröder Forst ein und entfernten die teils meterhohen Hindernisse. Foto: dpa/Nadine Weigel

Im Dannenröder Forst hat die Polizei gegen Demonstranten einen Wasserwerfer eingesetzt. Die Ausbaugegner hatten dort Blockaden errichtet und mit Schneebällen geworfen.

Homberg/Ohm  - Im Dannenröder Forst haben Ausbaugegner am Samstag erneut Barrikaden errichtet und Pyrotechnik abgebrannt. Nach Angaben der Polizei blockierten rund 250 Aktivisten dabei unter anderem die Not- und Rettungswege eines angrenzenden Logistiklagers. Die Beamten setzten trotz niedriger Temperaturen Wasserwerfer ein und entfernten die teils meterhohen Hindernisse.

Festnahmen gab zunächst keine. Die Demonstranten seien lediglich abgedrängt worden, sagte ein Polizeisprecher am Nachmittag. Zugleich untersagte die Polizei den Aktivisten das Werfen von Schneebällen und drohte mit weiteren Einsätzen des Wasserwerfers. Ein Sprecher begründete die Anordnung mit einer möglichen Verletzungsgefahr für die Beamten. Ob es tatsächlich Verletzte gab, war zunächst unklar.

Lesen Sie hier: Baumkrieg im Dannenröder Forst

Seit mehr als einem Jahr harren Umwelt- und Klimaschützer in dem Waldstück nahe Homberg/Ohm im Vogelsbergkreis aus, um sich gegen die für den Ausbau der umstrittenen Autobahn 49 notwendigen Rodungen zu stemmen, die mittlerweile vor dem Abschluss stehen. Die A49 soll Kassel und Gießen direkter miteinander verbinden.




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