Proteste gegen AfD-Mitbegründer Bernd Lucke Wissenschaftsministerin Bauer lehnt Uni-Störaktionen ab

Von red/dpa/lsw 

Kritik an der Blockade-Aktion der Studenten beim Auftritt von Bernd Lucke: Es dürfe nicht so weit gehen, dass Lehrveranstaltungen unmöglich gemacht würden, sagt Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

Theresia Bauer kritisiert die Protest-Aktion der Studenten bei der Rückkehr von AfD-Mitbegründer Bernd Lucke (Archivbild). Foto: dpa/Sebastian Gollnow
Theresia Bauer kritisiert die Protest-Aktion der Studenten bei der Rückkehr von AfD-Mitbegründer Bernd Lucke (Archivbild). Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Stuttgart - Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) hält nichts von der Blockade von Veranstaltungen mit AfD-Mitbegründer Bernd Lucke an der Universität Hamburg. Proteste in Form von verbaler Kritik seien zwar eine „eine legitime Form, seine Meinung kundzutun“, sagte Bauer der „Rhein-Neckar-Zeitung“.

Es dürfe aber nicht so weit gehen, dass Lehrveranstaltungen unmöglich gemacht würden. „Hier wird in die Freiheit von Forschung und Lehre eingegriffen und das ist keinesfalls zu akzeptieren.“ Generell könne aber Protest ein guter Einstieg in eine Debatte sein. „Er ersetzt aber den von Argumenten geleiteten Streit nicht.“

Der Wirtschaftsprofessor und AfD-Mitbegründer Bernd Lucke war nach seiner Rückkehr an die Universität Hamburg wegen seiner AfD-Vergangenheit beschimpft, bedrängt und am Reden gehindert worden.




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