Ein Vereinsmitglied, der den Angeklagten seit 35 Jahren kennt und dessen drei Kinder in der Tischtennisabteilung des TSV Höfingen gespielt hatten, erklärte in einer Verhandlungspause, er sei „erschüttert und entsetzt“. Im Laufe der Verhandlung hielt er es offenbar nicht mehr aus und verließ vorzeitig den Gerichtssaal.

Über die Erklärung seines Anwalts hinaus wollte der Angeklagte keine weiteren Angaben zu den Tatvorwürfen machen. Dafür gab er bereitwillig Auskunft zu seiner Person: „Ich war Ingenieur von Beruf und Tischtennis-Trainer aus Leidenschaft“, erklärte der weißhaarige Mann mit fester Stimme. Seit 42 Jahren sei er ehrenamtlich in der Tischtennisabteilung des TSV Höfingen tätig, im kommenden Jahr könnte er seine 50-jährige Mitgliedschaft beim TSV feiern.

Seit dem Tod seiner Eltern habe er keine Familie mehr, er habe nie eine Partnerin gehabt und habe weder Kinder noch Geschwister. Er sei 2015 wegen einer Schwerbehinderung vorzeitig in den Ruhestand entlassen worden und habe sich seitdem verstärkt darum bemüht, Kinder zum Tischtennis zu bringen. „Das war ein Full-Time-Job. Ich habe neben dem Anfänger-Training dreimal pro Woche auch Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Grundschule Höfingen wie die Tischtennis- AG oder Schnupper-Kurse angeboten“, führte der Angeklagte weiter aus.

TSV Höfingen will Angeklagten unehrenhaft ausschließen

Bis zu seiner Festnahme am 17. März dieses Jahres habe er ein „zufriedenes und ausgefülltes Leben gehabt.“ Er sei an diesem Tag vom Skiurlaub zurückgekommen und direkt zur Sporthalle gefahren, wo ein Jugendteam mit 5:0 geführt habe. Daraufhin habe er auf den Sieg Eistee kaufen und einen Trinkstiefel von Zuhause holen wollen, als er festgenommen worden sei. „Mir geht es im Kopf nicht gut“, fügte er hinzu, er vermisse seinen Bekanntenkreis in Höfingen und sei sozial isoliert.

Ob es jedoch jemals zu einer Rückkehr nach Höfingen kommt, ist mehr als fraglich: „Wir haben in einer Vorstandssitzung vor einem Monat beschlossen, dass der Angeklagte unehrenhaft aus dem Verein ausscheiden muss und werden ein lebenslanges Verbot gegen ihn aussprechen, das Sportgelände des TSV Höfingen jemals wieder zu betreten“, erklärte der Erste Vorsitzende des TSV, Uli Hoppe.

Er ließ durch seinen Anwalt eine Erklärung abgeben, dass er die Taten gestehe und ihm dies alles sehr leid tue. „Er bittet ausdrücklich um Verzeihung“, sagte sein Anwalt Fritz Döringer. Er würde den Schaden wieder gutmachen wollen, deswegen sei auch Kontakt mit den Anwälten der betroffenen Kinder aufgenommen worden. „Ihm ist klar geworden, dass eine Grenze überschritten worden ist. Die ganze Tragweite ist ihm aber erst im Gefängnis klar geworden“, erklärte Döringer.

Der Angeklagte sei durch die Haft gezeichnet und habe die Hoffnung auf eine Verständigung nicht aufgegeben. Er leide sehr unter der Situation. „Sein erstes Ziel ist: Wie kann ich das gegenüber dem Verein, den Eltern und den Freunden wieder gutmachen, die ich schwer enttäuscht habe?“, trug Döringer abschließend vor.

Ein zufriedenes und ausgefülltes Leben

Ein Vereinsmitglied, der den Angeklagten seit 35 Jahren kennt und dessen drei Kinder in der Tischtennisabteilung des TSV Höfingen gespielt hatten, erklärte in einer Verhandlungspause, er sei „erschüttert und entsetzt“. Im Laufe der Verhandlung hielt er es offenbar nicht mehr aus und verließ vorzeitig den Gerichtssaal.

Über die Erklärung seines Anwalts hinaus wollte der Angeklagte keine weiteren Angaben zu den Tatvorwürfen machen. Dafür gab er bereitwillig Auskunft zu seiner Person: „Ich war Ingenieur von Beruf und Tischtennis-Trainer aus Leidenschaft“, erklärte der weißhaarige Mann mit fester Stimme. Seit 42 Jahren sei er ehrenamtlich in der Tischtennisabteilung des TSV Höfingen tätig, im kommenden Jahr könnte er seine 50-jährige Mitgliedschaft beim TSV feiern.

Seit dem Tod seiner Eltern habe er keine Familie mehr, er habe nie eine Partnerin gehabt und habe weder Kinder noch Geschwister. Er sei 2015 wegen einer Schwerbehinderung vorzeitig in den Ruhestand entlassen worden und habe sich seitdem verstärkt darum bemüht, Kinder zum Tischtennis zu bringen. „Das war ein Full-Time-Job. Ich habe neben dem Anfänger-Training dreimal pro Woche auch Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Grundschule Höfingen wie die Tischtennis- AG oder Schnupper-Kurse angeboten“, führte der Angeklagte weiter aus.

TSV Höfingen will Angeklagten unehrenhaft ausschließen

Bis zu seiner Festnahme am 17. März dieses Jahres habe er ein „zufriedenes und ausgefülltes Leben gehabt.“ Er sei an diesem Tag vom Skiurlaub zurückgekommen und direkt zur Sporthalle gefahren, wo ein Jugendteam mit 5:0 geführt habe. Daraufhin habe er auf den Sieg Eistee kaufen und einen Trinkstiefel von Zuhause holen wollen, als er festgenommen worden sei. „Mir geht es im Kopf nicht gut“, fügte er hinzu, er vermisse seinen Bekanntenkreis in Höfingen und sei sozial isoliert.

Ob es jedoch jemals zu einer Rückkehr nach Höfingen kommt, ist mehr als fraglich: „Wir haben in einer Vorstandssitzung vor einem Monat beschlossen, dass der Angeklagte unehrenhaft aus dem Verein ausscheiden muss und werden ein lebenslanges Verbot gegen ihn aussprechen, das Sportgelände des TSV Höfingen jemals wieder zu betreten“, erklärte der Erste Vorsitzende des TSV, Uli Hoppe.

Rechtsanwältin Sandra Ebert, die einen der sexuell missbrauchten Jungen und dessen Mutter vertritt, erklärte, sie sei froh, dass der Angeklagte Kindern möglicherweise eine Aussage vor Gericht erspart habe. Das Geständnis sei jedoch taktisch motiviert, und sie hätte sich mehr Reue vom Angeklagten gewünscht. Der Prozess wird am 29. September um 12 Uhr fortgesetzt.