„Querdenken“-Demo in Stuttgart SWR-Intendant verurteilt Angriff auf sein Team

„Wir müssen uns nicht alles bieten lassen“, so Gniffke (Archivbild). Foto: Lichtgut/Christoph Schmidt 14 Bilder
„Wir müssen uns nicht alles bieten lassen“, so Gniffke (Archivbild). Foto: Lichtgut/Christoph Schmidt

Demonstranten der „Querdenken“-Bewegung bewerfen am Samstag in Stuttgart Journalisten des SWR mit einem Gegenstand. Eine Live-Schalte zum Sender Tagesschau24 musste abgebrochen werden. SWR-Intendant Kai Gniffke verurteilt die Ereignisse.

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Stuttgart - Angriffe auf Journalisten bei der „Querdenken“-Demo am Samstag in Stuttgart haben scharfe Kritik bei den Kollegen der Betroffenen ausgelöst. SWR-Intendant Kai Gniffke verurteilte die Ereignisse am Sonntag in einer Mitteilung. „Die SWR-Mitarbeitenden sind bei ihrer Arbeit auf Konfrontationen vorbereitet, agieren besonnen und vermeiden die Eskalation. Sie sind auch nicht empfindlich. Aber es gibt Grenzen. Wir müssen uns nicht alles bieten lassen“, so Gniffke. Egal wie eklig und ungehörig sich Menschen gegenüber SWR-Journalisten verhielten, es werde sie in der Unvoreingenommenheit und Unabhängigkeit nicht beeinträchtigen.

Demonstranten der „Querdenken“-Bewegung hatten am Samstag in Stuttgart Journalisten des SWR mit einem harten Gegenstand beworfen. Eine Live-Schalte zum Sender Tagesschau24 musste abgebrochen werden.

Marcus Bornheim, erster Chefredakteur ARD-aktuell, nannte es „ein Armutszeugnis“, wenn solche Veranstaltungen genützt würden, um die Pressefreiheit zu attackieren. „Wir verlangen von der Polizei Aufklärung zu diesen Vorfällen“, hieß es in einer Stellungnahme Bornheims, die im Twitter-Kanal der Tagesschau veröffentlicht wurde.




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